Nach Reisebusbrand: 19 Kinder ins Krankenhaus gebracht


Kempten (JUH) – Aufgrund eines brennenden Reisebusses wurden am Montag die Allgäuer Rettungskräfte zu einem Großeinsatz gerufen. 

Die Fahrgäste, eine Schulklasse mit 49 Kindern und vier Betreuern sowie der Busfahrer, konnten sich selbst retten und legten den letzten Kilometer zu einem Schullandheim zu Fuß zurück. Dort klagten aber viele Mädchen und Jungen über Atemwegsbeschwerden. Daraufhin wurden zahlreiche ehrenamtliche Rettungsdienst- und Katastrophenschutzkräfte von Johannitern und dem Bayerischen Roten Kreuz (BRK) alarmiert, um die Kinder medizinisch zu versorgen und mit dem Krisen-Interventions-Team die unverletzten Betroffenen zu betreuen.“19 Kinder und der Busfahrer mussten zur weiteren Versorgung in Krankenhäuser nach Immenstadt und Kempten gebracht werden“, berichtet Bernd Fischer von den Johannitern, der als Leitender Notarzt vor Ort war.

Zehn Führungskräfte von BRK und Johannitern koordinierten den Großeinsatz mit 70 Einsatzkräften. Neben dem Organisatorischen Leiter vom BRK waren von den Johannitern die Unterstützungsgruppe der Sanitätseinsatzleitung und der Leitende Notarzt vor Ort. „Außerdem stellten wir neben regulären Kranken- und Rettungswagen des öffentlichen Rettungsdienstes weitere ehrenamtliche Sanitäter des Katastrophenschutzes mit Rettungs- und Mannschaftswagen“, so Fischer.

„Die medizinische Erstversorgung aller Kinder und Erwachsenen war zwar bereits gegen 13.30 Uhr abgewickelt. Bis jetzt ist immer noch eine Mitarbeiterin des Krisen-Interventions-Teams der Kemptener Johanniter im Einsatz, um sich um die Kinder und ihre Betreuer zu kümmern.“

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