Nach Frontalzusammenstoß: Fahrzeug in Flammen


Arnstorf / Lk. Rotal-Inn (pol) – Drei Schwerverletzte forderte ein Frontalzusammenstoß auf der Staatsstraße 2112 bei Arnstorf. Eine eingeklemmte Person konnte vor den Flammen des Fahrzeugbrandes gerettet werden.

Zu einem heftigen Frontalzusammenstoß kam es am Montagmorgen auf der Staatsstraße 2112 zwischen Simbach bei Landau und Arnstorf. Ein 45-jähriger Thüringer war mit seinem Pkw Hyundai zu seiner Arbeitsstelle nach Arnstorf unterwegs.

Nach vorläufigen Zeugenbefragungen geriet der Hyundai auf Höhe Ruppertskirchen in einer langgezogenen Rechtskurve ohne erkennbaren Grund plötzlich auf die Gegenfahrbahn. Ein entgegenkommender VW Passat, gesteuert von einem 34-Jährigen aus dem Landkreis Rottal-Inn, leitete noch eine Vollbremsung ein und wich noch bis über den Straßenrand hinaus nach rechts aus. Die beiden Fahrzeuge prallten jedoch mit beinahe vollständiger Überdeckung frontal zusammen und kamen fast an der Anstoßstelle zum Stehen.

Der Thüringer wurde in seinem stark deformierten Hyundai, der zudem noch Feuer fing, eingeklemmt. Beherzte Anwohner und Verkehrsteilnehmer konnten mit Feuerlöschern den Brand bis zum Eintreffen der Feuerwehr in Schach halten. Zwei der Helfer erlitten dabei leichte Verletzungen. Der schwerst verletzte Thüringer wurde von der Feuerwehr aus dem Wrack befreit und mit dem Rettungshubschrauber in ein Klinikum gebracht.

Der 34-jährige Passatfahrer und sein 27-jähriger Beifahrer aus dem Landkreis Altötting wurden ebenfalls schwer verletzt. Sie wurden mit einem zweiten Hubschrauber und einem Rettungswagen in nahegelegene Krankenhäuser eingeliefert. Die Höhe des Sachschadens wird auf rund 15.000 Euro geschätzt.

Auf Weisung der Staatsanwaltschaft Landshut wurde ein Unfall-Sachverständiger hinzugezogen. Während ein Alkotest beim Johanniskirchener ergebnislos verlief, wurde beim Thüringer durch die Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme angeordnet.

Am Unfallort waren die Feuerwehren Ruppertskirchen, Arnstorf, Simbach b. Landau und Langgraben sowie Helfer des BRK aus den Landkreisen Rottal-Inn und Dingolfing-Landau.

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