Mutter starb bei Verkehrsunfall


Zapfendorg, Kreis Bamberg (pol) – Ein tödliches Ende nahm am Ostermontag die Autofahrt einer 41-jährigen Frau mit ihrem 13-jährigen Sohn aus dem nördlichen Landkreis Bamberg.

Gegen 19 Uhr fuhr die 41-Jährige mit ihrem älteren VW-Bus auf der Kreisstraße BA6 von Roth kommend. An der Kreuzung zur Kreisstraße BA1 wollte sie offenbar geradeaus in Richtung Sassendorf weiterfahren. Der 33-jährige Fahrer eines Audi Q7 befuhr zu diesem Zeitpunkt mit seiner Familie die Kreisstraße BA1, von Zapfendorf in Richtung Scheßlitz. An der Kreuzung fuhr die 41-Jährige mit ihrem VW-Bus offenbar ungebremst in die Kreuzung und prallte so heftig mit dem Audi zusammen, dass der VW um die eigene Achse schleuderte, die Schiebetür herausgerissen und total beschädigt wurde.

Der 13-jährige Sohn, der auf dem Beifahrersitz saß, wurde mitsamt dem Sitz herausgeschleudert. Auch die Fahrerin wurde aus dem Fahrzeug geschleudert. Beide kamen auf der gegenüberliegenden Fahrbahnkante zum Liegen. Nach ersten Erkenntnissen waren beide nicht angegurtet. Während der Sohn mit lebensgefährlichen Verletzungen nach einer Reanimation so stabil war, dass er mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden konnte, verstarb die 41-Jährige trotz ärztlicher Bemühungen noch an der Unfallstelle.

Die fünf Insassen des Audi, aus dem südlichen Landkreis Bayreuth, der 33-jährige Fahrer und seine 37 Jahre alte Frau als Beifahrerin, sowie der 15 Monate alte Sohn, die vier und sechs Jahre alten Töchter wurden nur leicht verletzt. Sie erlitten Prellungen und einen Schock. Alle drei Kinder waren auf der Rücksitzbank ordnungsgemäß in ihren Kindersitzen angegurtet. Auch der Fahrer und seine Beifahrerin waren angegurtet. Die Familie wurde vor Ort durch einen Notfallseelsorger betreut, ebenso die Angehörigen der Verstorbenen.

Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen, einem Rettungshubschrauber, drei Notärzten, einem Einsatzleiter und weiteren Rettungskräften im Einsatz. Die Freiwillige Feuerwehr Zapfendorf unterstützte mit 22 Einsatzkräften bei der Absperrung und den Aufräumarbeiten. Am Audi entstand Totalschaden von rund 60.000 Euro, an dem VW-Bus ebenso ein Totalschaden von etwa 5000 Euro.

Die Kreuzung war von 19 Uhr bis gegen 23.30 Uhr gesperrt, die Feuerwehr leitete den Verkehr um. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Bamberg wurde ein Sachverständiger an die Unfallstelle beordert, die beiden Fahrzeuge wurden sichergestellt.

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