Münster: JUH wieder mit an Bord


Münster (MHD) – Nach zwei Jahren Auszeit sind die Johanniter seit dem 1. November 2009 wieder gemeinsam mit dem ASB, DRK und den Maltsern im städtischen Krankentransport in Münster tätig. 

„Es ist schön, wieder in den Krankentransport eingebunden zu sein“, freut sich Johanniter-Regionalvorstand Udo Schröder-Hörster. In den ersten Wochen sei man bereits gut unterwegs gewesen; die Zusammenarbeit funktioniere sehr gut.

Rund 13.000 Krankentransporte bewältigen die Berufsfeuerwehr und die Hilfsorganisationen im Jahr, unterstreicht der Leiter der Berufsfeuerwehr Münster, Benno Fritzen.

Insgesamt stehen dem Rettungsdienst der Stadt Münster elf Krankentransportwagen zur Verfügung. Die vier Hilfsorganisationen sind mit jeweils zwei Fahrzeugen beteiligt, die  Berufsfeuerwehr Münster stellt drei Fahrzeuge.

Die gesamte KTW-Flotte wird durch die Rettungsleitstelle bei der Feuerwehr Münster gesteuert. In den Nachtstunden, zwischen 22.00 Uhr und 07.00 Uhr, werden Krankentransporte durch Rettungswagen der Berufsfeuerwehr übernommen, sodass in dieser Zeit keine KTW vorgehalten werden müssen. Hierdurch werde die Wirtschaftlichkeit des gesamten Rettungsdienstes verbessert, heißt es in einer Presseinformation.

Die im Krankentransport der Stadt Münster eingesetzten Fahrzeuge entsprechen dem neuesten Stand der Technik. Darüber hinaus wird seit 2002 auf jedem Krankentransportwagen ein Defibrillator mitgeführt.

Besetzt werden die KTW von haupt- und ehrenamtlichem Rettungsfachpersonal. Mindestqualifikation ist Rettungshelfer.

„Wir begrüßen die Mitarbeit der ehrenamtlichen Helfer der Hilfsorganisationen ausdrücklich“, sagte der Leitende Branddirektor anlässlich eines Pressetermins. Er betonte in diesem Zusammenhang die enge Verbindung von Notfallrettung sowie Krankentransport mit dem Bevölkerungs- und Katastrophenschutz. In der Praxis hätte sich diese hervorragende Zusammenarbeit immer wieder bewährt. „Durch den Einsatz im Rettungsdienst erhalten die ehrenamtlichen Helfer eine Routine, die wir bei Großschadensereignissen oder Katastrophenlagen dringend benötigen“, so der Leiter der Berufsfeuerwehr weiter.

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