München: Gefahrstoffaustritt in der Leitstelle


München (BF) – In der Integrierten Leitstelle München kam es am Dienstagvormittag (15.04.2014) gegen 10.30 Uhr zu einem Gefahrstoffaustritt.

Eine Wartungsfirma war damit beschäftigt, die Klimaanlage der Leitstelle zu reinigen. Dabei wurden offenbar durch das Reinigungsmittel Salz- und Phosphorsäuredämpfe freigesetzt, die sich über die Klimaanlage in den Räumlichkeiten der Leitstelle verteilten.

Die Kollegen, die gerade ihren Dienst in der Leitstelle versahen, klagten über Atemwegs- und Augenreizung. Rettungsassistenten der Feuerwehr untersuchten die Betroffenen. Insgesamt 21 Mitarbeiter mussten zur weiteren Abklärung ins Klinikum „Rechts der Isar“ auf die Toxikologische Abteilung gebracht werden.

Zur Abklärung der vorhandenen Schadstoffbelastung führte die Analytische Task Force Konzentrationsmessungen in den Räumen durch. Hierbei wurden im Führungsraum keine erhöhten Werte, jedoch in einem anderen Raum eine geringe Konzentration gemessen.

Die Einsätze wurden während dieser Zeit über eine Notleitstelle in der Feuerwache 1 koordiniert.

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