Motorradfahrer stürzte in Bachbett


Aufwändige Rettungsarbeiten am Zellerbach (Foto: BRK BGL)Berchtesgaden (BRK/ml) – Ein 38-jähriger Kradfahrer aus dem Landkreis Rottal-Inn ist am Sonntagnachmittag auf der B319 nach einem Überholmanöver gegen ein Holzgeländer geprallt und rund fünf Meter weit in den Zellerbach geschleudert worden. Nach erster Einschätzung der Einsatzkräfte wurde er schwer verletzt. Rotes Kreuz, Feuerwehr und Polizei waren im Einsatz.

Nach Angaben der Polizeiinspektion Berchtesgaden fuhr der 38-Jährige als erster einer Gruppe von drei Motorradfahrern den Auer Berg von der Oberau kommend talwärts in Richtung Berchtesgaden, wobei er in der ersten Kurve ein vor ihm fahrendes Auto überholte. Wegen Gegenverkehr musste er wieder nach rechts einscheren, wobei er sich verbremste, den Randstein streifte und gegen das hölzerne Gelände der Brücke über den Zellerbach prallte. Der 38-Jährige stürzte und wurde rund fünf Meter weit nach rechts in den Straßengraben geschleudert, wo er schwer verletzt im Bach liegen blieb. Die beiden anderen Motorradfahrer und weitere Verkehrsteilnehmer leisteten sofort Erste Hilfe und setzten einen Notruf ab, woraufhin die Leitstelle Traunstein um 15.14 Uhr das Rote Kreuz mit einem Rettungswagen, dem Berchtesgadener Notarzt und dem Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ alarmierte.

Zur Rettung des Patienten mit der Schleifkorbtrage aus dem Bachbett forderten die Einsatzkräfte um 15.26 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Berchtesgaden und den Löschzug Au nach. Nach medizinischer Erstversorgung wurde der Mann im Rettungswagen weiter stabilisiert und zum Auerdörfl gefahren, wo die Hubschrauberbesatzung zuvor gelandet war. Notarzt und Rettungsassistenten lagerten den 38-Jährigen um und flogen ihn zur weiteren Behandlung zum Salzburger Unfallkrankenhaus. Die Feuerwehr kümmerte sich um die Rettung aus dem Bachbett, reinigte die Fahrbahn und sicherte die Unfallstelle ab.

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