Miteinander, füreinander: Tag des Ehrenamts 2011


Ehrenamt über alle Organisationsgrenzen hinweg vernetzt: Augsburg hilft.

Augsburg/Köln (rd.de) – Die Arbeitsgemeinschaft der Augsburger Hilfsorganisationen erinnert anlässlich des heutigen Tag des Ehrenamtes daran, dass es nur miteinander füreinander geht: Die Hilfsorganisationen arbeiten dort in allen Bereichen des Ehrenamts eng zusammen. Der ASB in Köln blickt hingegen auf das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit zurück und fordert von der Politik mehr Anerkennung für bürgerschaftliches Engagement, auch auf europäischer Ebene.

Die 1.200 ehrenamtlich Aktiven der Augsburger Hilfsorganisationen tragen zur Wärme, Nächstenliebe und Geborgenheit, insbesondere aber auch zur Sicherheit der Bürger in der Stadt und Region Augsburg bei. Das Bündnis der Hilfsorganisationen dürfte die größte Interessensvertretung des Ehrenamtes und der sozialen Anliegen in Augsburg sein. Nicht nur 1.200 Ehrenamtliche, sondern 42.000 Mitglieder unterstützen die Ziele der Hilfsorganisationen. Dazu zählt insbesondere der Dienst am Nächsten – egal ob im Rettungsdienst, bei Sanitätsdiensten – ohne die keine größere Veranstaltung stattfinden könnte, im Katastrophenschutz oder auch in sozialen Aufgaben wie der Betreuung von Demenzkranken oder in der Ausbildung in Erster Hilfe.„Wir brauchen Menschen, die sich für andere einsetzen. Wenn jeder in der Woche anderen nur eine Stunde ,schenken’ würde, wäre Augsburg und unsere Heimat noch lebens- und liebenswerter “,so Bündnissprecher Günter Gsottberger.

Für die Augsburger Arbeitsgemeinschaft haben sich sowohl der Arbeiter-Samariter-Bund als auch das Bayerische Rote Kreuz sowie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft und Johanniter-Unfall-Hilfe gemeinsam mit dem Malteser Hilfsdienst zusammengeschlossen. Gemeinsam vertreten sie nicht nur die Interessen des Ehrenamtes gegenüber der Politik, sondern fördern die Zusammenarbeit auf allen Ebenen. Großeinsätze im Sanitätsdienst werden gemeinsam durchgeführt, damit Veranstaltungsbesucher sich auf Sicherheit durch gebündelte Kompetenz des Ehrenamts verlassen können.

Wer sich ehrenamtlich engagieren will, findet die Kontaktdaten der Hilfsorganisationen im Internet auf
www.augsburg-hilft.org.

Mehr Anerkennung auf europäischer Ebene

Anlässlich des internationalen Ehrenamtstages am 5. Dezember blickt der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) auf das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit (EJF) (http://www.ejf2011.de) zurück und fordert mehr Anerkennung für bürgerschaftliches Engagement, auch auf europäischer Ebene.

In Warschau überreichte jetzt eine EJF-Allianz von 36 Organisationen ein Positionspapier zur Verbesserung der Rahmenbedingungen in der Freiwilligentätigkeit an Vertreter der Europäischen Kommission. „Ziel ist die Entwicklung von Handlungsempfehlungen zur Anerkennung freiwilligen Engagements auf EU-Ebene durch politische Entscheidungsträger, zivilgesellschaftliche Organisationen und öffentliche Einrichtungen“, erklärte ASB-Bundesvorsitzender Knut Fleckenstein (MdEP).

Als Mitglied dieser EJF-Allianz setzt sich der ASB in einem europäischen Netzwerk von Nichtregierungsorganisationen für die bessere Anerkennung von freiwilligem Engagement in Europa ein.

ASB-Bundesgeschäftsführer Christian Reuter betont: „Der ASB bedankt sich bei seinen 12.000 Freiwilligen für ihr unermüdliches Engagement. Ohne ihr freiwilliges Engagement wäre unsere Gesellschaft ärmer.“

Der ASB nahm 2011 das „Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit“ zum Anlass, um auf bundesweit fünf Veranstaltungen die vielfältigen Einsatzbereiche von Freiwilligen vorzustellen und ihr Engagement wertzuschätzen. Viele Aktionen zum Mitmachen, Informieren und Anschauen rückten im laufenden Jahr bürgerschaftliches Engagement in den Fokus des öffentlichen Bewusstseins.

Laut einer Umfrage von Eurostat sind 30 Prozent aller Europäer freiwillig aktiv. In Deutschland engagieren sich sogar 36 Prozent bzw. 23,5 Mio. Menschen. Allein im ASB sind 12.000 Freiwillige in den Bereichen Rettungsdienst, Altenhilfe, soziale Dienste, der Kinder- und Jugendhilfe oder in der Behindertenarbeit tätig.

Ob Schülerin oder Rentner, Hausmann oder Managerin: Der ASB freut sich über jeden, der freiwillig aktiv werden möchte. Mehr Informationen auf www.freiwillig-aktiv.de

(Quellen: ARGE HiOrg Augsburg-Stadt, ASB Bundesverband Köln)

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