Mitarbeiterin der Rettungsleitstelle drohte mit Suizid


Hannover (ots) – Am späten Freitagabend erhielt die Bundespolizei Hannover einen Notruf der Rettungsleitstelle Verden. Eine 25-jährige Mitarbeiterin der Leitstelle hatte telefonisch angekündigt, sich am Hauptbahnhof Hannover das Leben zu nehmen.

Der Bahnhof wurde daraufhin für den gesamten Zugverkehr gesperrt und die Suche eingeleitet. Durch Handyortung wurde festgestellt, dass sich die Frau bereits im Zug Richtung Gifhorn befand. Zusätzlich wurde ein Hubschrauber der Bundespolizei mit Nachtsichtgerät eingesetzt. Schließlich gelang es, die 25-Jährige auf einem Campingplatz in Wilsche zu orten. Eine Streife der Polizeiinspektion Gifhorn nahm die Frau wohlbehalten in Schutzgewahrsam. Sie begab sich anschließend freiwillig ins Klinikum zur psychologischen Betreuung.

Am Hauptbahnhof Hannover wurde der Betriebsablauf erheblich beeinträchtigt. Während der einstündigen Sperrung verspäteten sich 66 Züge um 1.900 Minuten.

Zu einem gefährlichen Eingriff in den Luftverkehr kam es während des Hubschraubereinsatzes. Bewohner des Campingplatzes hatten die Hubschrauberbesatzung mit Scheinwerfern geblendet. Für den Nachtflugeinsatz sind die Hubschrauber mit besonderer Technik ausgestattet. Diese reagiert sehr empfindlich auf Licht- und Wärmequellen. Starke Blendung kann zu Orientierungslosigkeit und extremer Gefährdung der Piloten führen. Daher wird ein derartiges Verhalten auch als Straftat verfolgt.

2 Responses to “Mitarbeiterin der Rettungsleitstelle drohte mit Suizid”

  1. ... on Mai 7th, 2012 23:56

    Info.. Das war keine Mitarbeiterin der Leitstelle Verden ! Sondern eine Mitarbeiterin eines Privaten Krankentransport Unternehmen aus Bremen

  2. Handyortung immer öfter in Gebrauch - Technik, Trends, Android, Shopping und Schwalmstadt on Mai 14th, 2012 19:41

    [...] rettungsdienst.de wurde ebenfalls eine News veröffentlicht. Die Bundespolizei in Hannover erhielt einen Notruf von einer Rettungsleitstelle in [...]

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