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Nicht einsatzbereit...Gießen (ots) – Eine Windhose tobte sich Dienstag nachmittag in der Innenstadt von Gießen aus und sorgte für erheblichen Sachschaden und rund 80 Einsätze für die Feuerwehr.

Zeitweise waren mehrere Straßen in der Innenstadt gesperrt. An den Maßnahmen beteiligten sich neben Feuerwehr und Polizei (rund 50 Beamte im Einsatz) auch das Gartenamt Gießen und die Straßenmeisterei. Die ersten Schäden sind an der Bahnstrecke von Dutenhofen nach Kleinlinden zu verzeichnen, wo ein Zug in eine defekte Oberleitung fuhr.

Die Spur des Sturms geht von dort aus über das Lahnfelddreieck in Richtung Nordosten und hört schlagartig im Bereich des Ursulums auf. Polizei und Feuerwehr wurden zu rund 80 Einsatzstellen gerufen. Von einem Polizeihubschrauber aus verschafften sich die Einsatzkräfte einen Überblick. Es gibt einen relativ schmalen Korridor in dem die Schäden auftraten. Die Aufräum- und Sicherungsarbeiten dauern teilweise derzeit noch an. Die meisten Schäden sind in der Gießener Innenstadt zu verzeichnen, wo Dächer abgedeckt und Bäume auf Autos geschleudert wurden.

Die rund 250 Fahrgäste in dem Zug von Dutenhofen nach Kleinlinden blieben unverletzt. Der Zug wurde zurück nach Dutenhofen geschleppt. Die Fahrgäste von dort aus durch die Bahn weiter transportiert. Wie das Bild zeigt, wurde auch der Fuhrpark der Polizei in Mitleidenschaft gezogen.

(Foto: Polizei Mittelhessen)

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