Mehrere Unfälle mit Streu- und Räumfahrzeugen


Bremen (rd.de) – Gleich mehrfach kam es in den letzten Tagen zu Unfällen, bei denen Fahrzeuge des Winterdienstes beteiligt waren. Zum Teil wurden die Betroffenen dabei erheblich verletzt.

In Rüsselsheim (Hessen) war am Dienstagmorgen um 05:43 Uhr ein Räum- und Streufahrzeug auf der B 519 in Richtung Bonner Straße unterwegs. Als der Lkw auf einer Kreuzung wenden wollte, kam es zur Kollision mit einem entgegenkommenden Pkw. Laut Polizei war dieser mit „nicht angepasster Geschwindigkeit“ unterwegs, sodass der Pkw das Räumfahrzeug am Heck erfasste. Bei der Kollision verletzte sich ein Insasse des Pkw leicht.

In der Klinik endete für eine Verkehrsteilnehmerin der Zusammenstoß mit einem Schneeräumfahrzeug in Berlin. Der Unfall ereignete sich laut Polizei am Montagnachmittag in Berlin-Gesundbrunnen. Die 22-Jährige war gegen 16:10 Uhr mit ihrem Pkw in der rechten Fahrspur auf der Bernauer Straße unterwegs, als auf dem linken Parallelfahrstreifen vor ihr ein Winterdienstfahrzeug auftauchte. Der 65-jährige Fahrer des Räumfahrzeugs mit Schneepflug bog plötzlich nach rechts in eine Grundstückseinfahrt ab und stieß dabei mit dem Wagen der 22-Jährigen zusammen. Die Frau kam mit einem Schock und Verletzungen an einem Arm sowie am Hals zur stationären Behandlung in eine Klinik.

Bereits am Sonntagvormittag wurde ein 52-Jähriger in Schloß Holte-Stukenbrock (NRW) bei einem Unfall mit einem Streuwagen schwer verletzt.

Das Fahrzeug befand sich gegen 10 Uhr auf dem Stadtweg im Ortsteil Sende, um den Schnee von der Straße zu schieben und zu streuen. Als der Lkw den Schnee in eine soeben vom Anwohner geräumte Grundstückseinfahrt drückte, protestierte der Mann lautstark.

Der 55-jährige Fahrer hielt an und sein 52-jähriger Beifahrer stieg aus, um mit dem Anwohner zu sprechen. Dabei ließ er die Beifahrertür geöffnet, sodass der Fahrer nicht in den rechten Außenspiegel sehen konnte.

In der Meinung, sein Kollege befände sich auf dem Bürgersteig, setzte der 55-Jährige den Streuwagen zurück. Allerdings stand der 52-Jährige noch im unmittelbaren Bereich des Streuwagens und kam durch das Zurücksetzen zu Fall. Er geriet mit einem Bein unter das Hinterrad des Lkw und zog sich erhebliche Verletzungen zu. Er wurde zur weiteren Behandlung in ein Bielefelder Krankenhaus gebracht.

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