Mehr Einsätze für „Christoph 4“


Hannover (JUH) – Rettungshubschrauber „Christoph 4“ startete im vergangenen Jahr 1568-mal, um Leben zu retten. Das sind elf Prozent mehr Einsätze als noch 2011. Die Crew übernahm vor allem die Versorgung von internistischen Notfällen wie Herzinfarkt und Schlaganfall, Traumaverletzungen durch Verkehrs- und Arbeitsunfälle sowie pädiatrischen Notfällen (Kindernotfälle).

Von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang ist der Rettungshubschrauber alarmierbar. Im Frühjahr und Sommer gibt es ein erhöhtes Einsatzaufkommen. „Dies liegt an der längeren Tageslichtzeit sowie daran, dass in diesen Monaten aufgrund der Ferien mehr Menschen auf Reisen sind“, sagt Volker Hubrich, Leitender Johanniter-Rettungsassistent des „Christoph 4“.

Die 2012 gestiegenen Einsatzzahlen erklärt ein Blick in die Verkehrsbilanz des Statistischen Bundesamts: Die Behörde hatte bereits im ersten Halbjahr 2011 bundesweit einen Anstieg der Unfälle von zehn Prozent festgestellt – und dies mit den lang andauernden milden Temperaturen begründet.

Täglich flog „Christoph 4“ im Jahre 2012 durchschnittlich zu fünf Einsätzen.

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