Marathon-Bilanz: gutes Laufwetter, wenig Einsätze


Düsseldorf (BF) – Eine positive Bilanz zogen die Einsatzkräfte am Ende des Metro-Marathons in Düsseldorf, der vergangenen Sonntag stattfand. Sanitäts- und Rettungsdienst sowie die Feuerwehr verlebte einen ruhigen Tag.

Bei einigen Teilnehmern und Zuschauern sei eine „ambulante Versorgung“ erforderlich gewesen, teilte die Feuerwehr Düsseldorf mit. Das kühle Maiwetter kam den Läufern offenbar sehr gelegen.

An der Strecke waren mehr als 250 Sanitäter, darunter zehn Ärzte von ASB, DRK sowie den Johannitern und Maltesern, sowie Feuerwehrkräfte im Einsatz. Durch das kühle Wetter waren nur 43 Läufer oder Zuschauer zu versorgen. Hiervon entfielen 31 auf internistische Fälle wie beispielsweise Erschöpfung oder Herz-Kreislauf-Probleme und 13 chirurgische Verletzungen wie Blasen, Zerrungen oder Dehnungen. Sanitätsdienstlich ernsthafte Erkrankungen, Verletzungen oder Transporte ins Krankenhaus gab es nicht.

Parallel zum Lauf kam es um 10:20 Uhr an der Münsterstraße zu einem Zimmerbrand. Die Koordinierung zwischen Veranstalter und Feuerwehr funktionierte wegen der Vorplanungen und Abstimmungen tadellos. Die Einsatzkräfte fuhren deshalb den Brandort außerhalb der Laufstrecke an und positionierten den Löschzug an der Münsterstraße, Ecke Moltkestraße, ohne die Läufer auf der Anfahrt oder während des Einsatzes zu beeinträchtigen. Dennoch kamen die Einsatzkräfte mit der gewohnten Schnelligkeit in weniger als zwei Minuten dort an.

Schnell konnte Entwarnung gegeben werden. Eine ältere Dame hatte das Essen auf dem Herd vergessen, wodurch es im Mehrfamilienhaus zur Rauchentwicklung kam. Es gab keine Verletzten.

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