MANV-Übung mit 2000 Einsatzkräften


Münster (ots) – Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste und Deutsche Bahn AG üben am Samstag (26.09.09) in Münster die Bewältigung eines Großschadensereignisses.

Große Unglücksfälle und Katastrophen treten glücklicherweise nur sehr selten auf. Wenn es allerdings zu einem solchen Ereignis kommt, müssen die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei professionell reagieren und zusammenarbeiten. Es ist daher erforderlich, die Einsatzkonzepte immer wieder zu überprüfen, um sie eventuell anpassen und optimieren zu können.

Vor diesem Hintergrund üben im Katastrophenschutz der Stadt Münster mitwirkenden Organisationen am Samstag, 26. September 2009 den Einsatz bei einem „Massenanfall von Verletzten“. Mehr als 2.000 Einsatzkräfte der Polizei, der Feuerwehr, der Sanitätsorganisationen sowie des Technischen Hilfswerks werden an diesem Tag eine entsprechende Lage bewältigen müssen; bis zu 300 Verletzte und Betroffene gilt es zu retten, zu versorgen und zu betreuen.

Initiator der Übung ist der Ständige Stab des Polizeipräsidiums Münster, der neben der Zusammenarbeit der einzelnen Organisationen insbesondere die Ermittlungsarbeit trainieren möchte, die sich nach einem solchen Großschadensereignis ergibt. Trotz der Vielzahl an Opfern müssen die Ermittlungsarbeiten umfassend und zügig durchgeführt werden, was auch die Identifizierung von Verunglückten und die Auskunftserteilung an Angehörige sowie die Information der Öffentlichkeit betrifft.

Der eigentliche Übungsort am Rande eines Industriegebiets ist – wie übrigens auch im Ernstfall – komplett abgeriegelt. Eine unmittelbare Beobachtung des Geschehens durch interessierte Zuschauer ist nicht möglich.

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