Mann verletzt sich im Genitalbereich


Bremen (ots) – In einem Bremer Regionalzug hat sich am Montagabend ein 20-Jähriger versehentlich selbst
in die Genitalien geschossen. Er verletzte sich dabei schwer und musste vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht werden.

Nach Polizeiangaben war der Mann mit seiner Freundin in einem Regionalzug unterwegs, als er sich eine Gaspistole in seinen Hosenbund stecken wollte. Dabei löste sich versehentlich ein Schuss, der den jungen Mann am Skrotum traf.

Wie sich herausstellte, hatte der 20-Jährige die Gaspistole zuvor in Bremen gekauft und probehalber in die Luft geschossen. Danach entnahm er das Magazin und stieg mit seiner Freundin in die Regionalbahn. Weil er glaubte, dass der Lauf der Pistole leer sei, steckte der junge Mann die Waffe in seinen Hosenbund. Dabei löste sich ein Schuss.

Der Verletzte schrie, nachdem er getroffen worden war, und hämmerte an die Tür vom Triebwagen. Die Zugbegleiterin alarmierte sofort Rettungskräfte und die Polizei. Ein Rettungswagen brachte den Mann vom Bahnhof Bremen-Vegesack aus in ein Krankenhaus.

Die Bundespolizei stellte die Waffe und das Magazin sicher. Sie ermittelt jetzt gegen den 20-Jährigen wegen Illegalem Erwerben, Besitzen und Führen einer Schusswaffe.

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