Malteser begrüßen Werbe-Offensive für den Bundesfreiwilligendienst


Anzeigenmotiv der Kampagne für den Bundesfreiwilligendienst

Anzeigenmotiv der Kampagne für den Bundesfreiwilligendienst

Köln (MHD) – Die Malteser begrüßen den Startschuss für eine Werbekampagne des Bundesfamilienministeriums zum neuen Bundesfreiwilligendienst.

„Es wird Zeit, dass auch der Bund seine Kampagne startet“, sagt der Vorsitzende des Geschäftsführenden Vorstandes des Malteser Hilfsdienstes, Karl Prinz zu Löwenstein. Denn mit dem Ende des Zivildienstes werden viele Stunden der Hilfe für Bedürftige fehlen. Im vergangenen Jahr konnten mehr als 1.000 Zivildienstleistende 1,8 Millionen Dienststunden vornehmlich in ambulanten Diensten wie Hausnotruf, Menüservice oder Fahrdienst für Kranke und Menschen mit Behinderungen eingesetzt werden. „Diese Zeit fehlt der alten Dame, die zu Hause lebt, aber auf Hilfe genauso angewiesen ist, wie der Schüler mit Handicap, der zur Schule gefahren wird“, sagt Löwenstein.

Dass rund 40 Prozent der letzten Zivis ihren Dienst freiwillig verlängert haben, hat die Lücke zwischen dem Ende des Zivildienstes und dem Einsetzen der Freiwilligendienste etwas kleiner gemacht, doch „der Versorgungsengpass wird kommen“, sagte Löwenstein.

2 Responses to “Malteser begrüßen Werbe-Offensive für den Bundesfreiwilligendienst”

  1. Sepp Daxberger on Mai 17th, 2011 16:58

    Zivis die im Fahrdienst eingesetzt werden, werden zweckentfremdet eingesetzt, den im Zivildienstgesetzt heißt es – zusätzlich – und nicht als Arbeitsplatverhinder oder Vernichter.
    Dies zeigt um so eindrucksvoller, dass die Hiorgs mit den Zivis richtig Kohle gemacht haben, denn die Dienstleistungen, die durch Zivis erbracht werden, werden bei irgendeiner Kostenstelle abgerechtnet.
    Jetzt wo den Hiorgs die billigen Arbeitskräfte ausgehen ist das Geschrei groß. Hoffentlich sind die jungen Leute nicht so blöd und lassen sich für einen Hungerlohn ausnutzen. Weg mit dem Bundesfreiwilligendienst und reguläre Arbeitsplätze zum Wohle des Landes und seiner Bürger.

  2. Manni on Mai 17th, 2011 22:32

    Nun denn. So sollten die Malteser mal lernen, dass wenn sie selbst Geld mit diesem Dienst verdienen auch ihren Mitarbeitern Geld zahlen müssen. Immer nur ausnehmen geht nicht mehr!!!
    Schön blöd wer sich noch beim Malteser ehrenamtlich engagiert!

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