Luftrettung geht auf Nummer sicher


Bremen (rd.de) – Nachdem die Einsätze der schweizerischen Rettungsflugwacht Rega zur Rückholung von US-Soldaten aus dem Irak und Afghanistan für Wirbel sorgten, kann man im Magazin „Luftrettung“ der DRF nachlesen, warum solche Einsatzaufträge gar nicht erst angenommen werden.

In einem Beitrag des DRF-Magazins „Luftrettung“ verdeutlicht die DRF den Vorbereitungsaufwand von internationalen Rückholflügen und setzte dabei das Augenmerk auf Fragen der Sicherheit. So kann man erfahren, dass die Zielländer einen Sicherheitscheck durchlaufen und in eine Kategorie zwischen 1 (sicher) und 5 (unsicher) eingeteilt werden. Viele Destinationen in Afrika liegen dabei in der Kategorie 4. Bei solchen Flügen darf die Crew das Flugfeld auch Sicherheitsgründen gar nicht verlassen. Ein lokaler Transportmanager kümmert sich um die Formalitäten und organisiert die Zuführung des Patienten zum Flugzeug.

Bei Ländern der Kategorie 5 wird der Einsatzauftrag erst gar nicht angenommen. Zielgebiete dieser Kategorie finden sich im Nahen Osten und auch Afghanistan gehört zu diesen Ausschlussgebieten. In Krisen- und Kriegsgebieten gilt der Luftraum nämlich als zu unsicher.

 

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