Lotse stürzt in die eiskalte Nordsee


Cuxhaven (DGzRS) – Die medizinische Erstversorgung haben die Seenotretter der Station Cuxhaven der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am späten Montagabend (18.03.2013) für einen Lotsen durchgeführt. Der Mann war vor Cuxhaven ins Wasser gestürzt.

Gegen 23.05 Uhr war die Besatzung des Seenotkreuzers „Hermann Helms“ alarmiert worden, dass der Lotse beim Übersteigen wenige Minuten zuvor ins nur zwei Grad kalte Wasser gestürzt sei. Er sei aber bereits von seiner eigenen Besatzung gerettet worden.

Der Mann wurde vom Lotsenversetzer direkt zum Liegeplatz des Seenotkreuzers gebracht. Hier wurde er im Bordhospital auf Grund starker Unterkühlung medizinisch erstversorgt. Zwischenzeitlich hatten die Seenotretter bereits einen Rettungswagen und Notarzt gerufen. Das Team des Landrettungsdienstes setzte die Behandlung an Bord des Seenotkreuzers zunächst fort.

Da sich wegen Eisglätte in der Hafenanlage der notwendige Liegendtransport des Verunglückten vom Seenotkreuzer zum RTW schwierig gestaltet hätte, wurde die „Hermann Helms“ an die Hafenkaje im Alten Hafen verlegt. Die Berufsfeuerwehr Cuxhaven ermöglichte hier mit Hilfe ihrer Drehleiter eine patientengerechte Übergabe des Lotsen. Danach wurde der Mann ins Krankenhaus gebracht.

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