Lkw-Unfall auf der A 3 mit eingeklemmtem Fahrer


Köln (fw) – Am Dienstag ereignete sich auf der Autobahn A 3, Fahrtrichtung Oberhausen, kurz hinter der Anschlussstelle Königsforst ein Auffahrunfall mit zwei beteiligten Lkw, bei dem der Fahrer des aufgefahrenen Lkw eingeklemmt und schwer verletzt wurde.

Der 52-jährige Fahrer eines ungarischen Pferdetransport-Lkw war mit seinem Fahrzeug mit erheblichem Geschwindigkeitsunterschied auf einen 40-Tonnen-Sattelzug aufgefahren.

Beide Fahrzeuge wurden dabei stark deformiert, so dass der ungarische Fahrer in seiner Kabine im Bauch- und Beinbereich eingeklemmt wurde. Er war noch ansprechbar, hatte aber starke Schmerzen und wurde umgehend von Notarzt und Rettungsdienst behandelt und auch während des gesamten Rettungsvorgangs betreut. Sein Lkw war nicht beladen, es waren also keine Tiere zu retten oder zu betreuen.

Der vordere, voll beladene Sattelzug konnte nicht bewegt werden, weil die Bremsen blockierten und an der Einsatzstelle nicht gelöst werden konnten. Der hintere Lkw konnte wegen der Situation des Fahrers ebenfalls nicht bewegt werden. Deshalb verblieb für die Rettung des ungarischen Fahrers nur ein schmaler Spalt von 60 bis 70 Zentimeter zwischen den beiden Lkw, der nach dem Aufprall wieder entstanden war.

Hier mussten die Einsatzkräfte arbeiten, und dies war der einzige Raum, der verbleib, um das Führerhaus wieder nach vorne aufzuweiten und so den Fahrer zu befreien. Wegen dieser Enge dauerte es rund eine Dreiviertelstunde, bis der Mann befreit werden konnte.

Er wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des vorderen Lkw war unverletzt, wurde aber vorsorglich vom Rettungsdienst gesichtet. Er konnte an der Einsatzstelle bleiben.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit zehn Fahrzeugen und 24 Einsatzkräften etwa eineinhalb Stunden im Einsatz. Während dieser Zeit war die A 3 in Fahrtrichtung Norden komplett gesperrt.

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