Lkw-Fahrer schwebte eingeklemmt über Abgrund


Wangen im Allgäu (pol/rd.de) – Bei der Kollision zwischen einem Sattelzug und einem Baustellenfahrzeug auf der A 96 sind am Montagnachmittag drei Menschen schwer verletzt worden. Der Fahrer des Lkws hing mehrere Stunden eingeklemmt in seinem Führerhaus über einem rund 40 Meter tiefen Abgrund.


Nach Polizeiangaben fuhr der 48-jährige Lkw-Fahrer gegen 15.20 Uhr auf der A 96 zwischen Weißenberg und Wangen. Im Baustellenbereich der Argentalbrücke kollidierte der Sattelzug mit einem Absicherungsfahrzeug, stieß gegen ein weiteres Baustellenfahrzeug und kippte dann auf die linke Fahrzeugseite. Bei dem Unfall durchbrach der Lkw die Seitenleitplanke und das Brückengeländer.

Der 48-Jährige wurde bei dem Unfall in seinem Führerhaus eingeklemmt, das über dem rund 40 Meter tiefen Abgrund hing. Die Feuerwehr sicherte den Sattelzug und zog das Fahrzeug zurück auf die Fahrbahn. Gegen 19.40 Uhr konnte der Fahrer von der Feuerwehr aus dem demolierten Wrack gerettet werden.

Der Fahrzeugführer des Sattelzugs zog sich bei der Kollision lebensgefährliche Verletzungen zu. Er wurde nach der mehrstündigen Rettungsaktion gegen 20.10 Uhr mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Die beiden schwer verletzten Bauarbeiter brachten unmittelbar nach dem Unfall Rettungshubschrauber und Rettungswagen in Krankenhäuser.

Zahlreiche Kräfte des Rettungsdienstes, der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks und der Polizei waren vor Ort.

Die Polizei Ravensburg bestätigt heute, dass sich der Lkw-Fahrer weiterhin in akuter Lebensgefahr befindet. Er wurde ebenso wie einer der schwer verletzten Bauarbeiter ins künstliche Koma versetzt.

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