Lkw-Fahrer aus brennendem Sattelzug gerettet


Rotenburg (ots) – Mit schweren Verletzungen konnte am Mittwochvormittag auf der A 1 in Höhe der Anschlussstelle Gyhum (Niedersachsen) ein 57-jähriger niederländischer Lkw-Fahrer von der Feuerwehr aus seinem brennenden Sattelzug gerettet werden. Der Niederländer war zuvor auf einen langsam vor ihm fahrenden rumänischen Sattelzug aufgefahren.

Zur Unfallzeit um 10:35 Uhr gab es laut Polizei auf dem rechten Fahrstreifen der Hansalinie hinter der Anschlussstelle Bockel eine Tagesbaustelle. Daher stauten sich zahlreiche Lkw auf dem Hauptfahrstreifen. Die beiden Überholfahrstreifen waren frei.

Ein 34-jähriger Rumäne bremste rechtzeitig und fuhr langsam auf den Stau zu. Der 57-jährige Niederländer erkannte das zu spät und fuhr auf. Der Niederländer wurde in seiner Sattelzugmaschine mit schweren Verletzungen im Brustbereich eingeklemmt.

Das total zerstörte Führerhaus des Niederländers fing vom Motor aus Feuer. Durch den Brand atmete der Lkw-Fahrer giftige Rauchgase ein. Ersthelfer leiteten sofort Löschmaßnahmen mit Feuerlöschern ein, bis die Feuerwehren aus Gyhum und Zeven die Löscharbeiten übernahmen und gleichzeitig mit hydraulischem Rettungsgerät den Fahrer zu befreien versuchten. Dabei wurde der Schwerverletzte durch einen Notarzt und Rettungsfachkräfte betreut.

Die Befreiung des 57-Jährigen gelang unter erheblichen Anstrengungen nach einiger Zeit. Anschließend wurde der Niederländer mit einem Rettungswagen in Notarztbegleitung in das Rotenburger Diakoniekrankenhaus gebracht. Der Rettungshubschrauber „Christoph Weser“, der auf dem Rückflug von einem Einsatz zufällig an der Unfallstelle vorbei kam, brauchte nicht weiter herangezogen zu werden.

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