Libyen: EU alarmiert zentrale Katastrophenschutzstelle


Brüssel (rd.de) – Gestern aktivierte der EU-Ratspräsident und die Hochkommissarin für Aussen- und Sicherheitspolitik die zentrale Koordinationsstelle für Katastrophenschutz. Sie soll die Ressourcen zur Evakuierung von EU-Bürgern aus Libyen koordinieren.

Mit der Maßnahme werden europaweite Zivilschutzmechanismen aktiviert. Das EU Informations- und Beobachtungszentrum für den Katastrophenschutz (MIC) soll die Evakuierung von EU-Bürgern aus Libyen unterstützen. Alle 27 Mitgliedsstaaten der EU sowie Kroatien, Island, Lichtenstein und Norwegen, sind nun angehalten Maßnahmen zur Evakuierung nach Brüssel zu übermitteln und freie Ressourcen der EU zur Verfügung zu stellen.

Das Katastrophenschutzzentrum soll nun Kapazitäten finden, um Menschen auf dem Seeweg aus der Region Benghazi in Sicherheit zu bringen.

Durch die Aktivierung der Zivilschutzmechanismus, hat EU-Kommissarin Kristalina Georgieva die Verantwortung für die Krisenmaßnahmen übernommen: “Tausende von EU-Bürgern sind in Schwierigkeiten das Land zu verlassen und befinden sich in extremer Gefahr“, sagte Georgieva gestern in Brüssel. „Es ist unsere Aufgabe Wege für eine schnelle Evakuierung zu finden.“

Weitere Information: http://ec.europa.eu/echo/civil_protection/civil/prote/mic.htm

Möchten Sie einen Kommentar schreiben?