Lecksuche endet beinahe tödlich


Oldenburg (ots) – Auf der Suche nach einem Leck in der Vorrohrung geriet ein 41-jähriger Jeddeloher am Donnerstag urplötzlich in Lebensgefahr.

Er hatte bei einer gezielten Suche im Bereich des Hauses bzw. des angrenzenden Carports ein nahezu 2 m tiefes Loch gegraben, um an die außerhalb des Hauses liegende Verrohrung zu kommen. Als er selbst im Loch stand, schossen die Seitenwände des Loches ein und begruben den Mann teils stehend, teils liegend unter sich. Dabei wurde der Mann mit dem Oberkörper und dem Kopf unter einen lichtschacht geschoben, wobei ihm dieser Umstand schließlich das Leben rettete.

Die durch die Schreie aufmerksam gewordene Ehefrau eilte ihrem Mann zu Hilfe und begann, nachdem sie Rettungskräfte alarmiert hatte, zunächst selbst mit den Ausgrabungen.

Die zirka 20 Kräfte der Feuerwehren aus Jeddeloh und Edewecht gruben den Mann schließlich frei, der in der Zwischenzeit durch einen Notarzt versorgt wurde. Die Bergung selbst gestattete sich schwierig, da die Rettungskräfte immer wieder weiteres Einstürzen der Seitenwände verhindern mussten.

Laut Polizei überstand der Betroffene den Unfall unverletzt.

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