Lastwagenfahrer harrte Stunden im Unfallwrack aus


Haltern / Münster (pol) – Nachdem der Sattelzug eines 21-jährigen in einer Autobahnauffahrt umstürzte, musste der eingeklemmte Fahrer nach notärztlicher Behandlung noch Stunden im Führerhaus ausharren.

Am 05.05.10, gegen 16.59 Uhr, befuhr ein 21-jähriger LKW-Fahrer aus Münster mit seinem Sattelzug (Zugmaschiene mit Siloauflieger) von der B58 in die Autobahnauffahrt zur A43. Innerhalb der Auffahrt, die eine Rechtskurve beschreibt, wurde der Sattelzug nach links aus der Kurve getragen, kam von der Fahrbahn ab und kippte um.

Der Silozug kam schließlich im Grünbereich links neben der Auffahrt zum Liegen, wobei sich das Führerhaus in den angrenzenden Graben gedrückt hatte. Der Fahrer selbst war zunächst in dem Führerhaus eingeklemmt.

Nach einer ersten ärztlichen Versorgung des schwerverletzten Fahrers wurde der Sattelzug mit mehreren Kränen angehoben, so dass der 21-jährige nach Stunden aus dem zerstörten Führerhaus geborgen werden konnte.

Er wurde mit einem Rettungswagen einem Krankenhaus zugeführt, wo er stationär verblieb.

Aufgrund des Verkehrsunfalls und der Bergungsarbeiten wurde die Richtungsfahrbahn Münster der A43 für über sechs Stunden gesperrt. Während der Landung des Rettungshubschraubers an der Unfallstelle musste auch die Richtungsfahrbahn Wuppertal kurzfristig gesperrt werden.

Insgesamt waren fünf Kranwagen zur Rettung des eingeklemmten Fahrers und zur letztendlichen Bergung des Sattelzugs im Einsatz.

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