Landeswettbewerb der DRK-Bereitschaften in Dresden


Dresden (DRK) – Ob Massenanfall von Verletzten nach einem Zugunglück, Evakuierungen aufgrund von Hochwasser oder hitzebedingte Schwächeanfälle bei Großveranstaltungen – die sächsischen DRK-Bereitschaften führen heute ihren Landeswettbewerb in Dresden durch und wollen zeigen, was in ihnen steckt.

An elf Wettbewerbsstationen rund um den Großen Garten werden kritische Nothilfe-Szenarien nachgestellt, um die Fähigkeiten der 14 teilnehmenden Bereitschaftsgruppen aus DRK-Kreisverbänden in ganz Sachsen und einer Gastmannschaft aus Polen zu testen. Gefragt sind Erste-Hilfe-Maßnahmen, psycho-soziale Betreuungskompetenzen, Zivilcourage, technisches Geschick und ein optimales Zusammenspiel im Team.

„Ziel dieses Wettbewerbs ist neben dem Leistungsvergleich der Mannschaften vor allem die Qualitätssicherung unserer Leistungen”, so Rüdiger Unger, Vorstandsvorsitzender des DRK-Landesverbandes Sachsen. “Wir legen höchstes Augenmerk auf die Qualifizierung unserer ehrenamtlichen Einsatzkräfte, um unsere Aufgaben im Rahmen des Bevölkerungsschutzes in höchster Qualität zu gewährleisten.“ 

Das künftige sächsische Brandschutz-, Rettungsdienst- und Katastrophenschutzgesetz müsse seiner Ansicht nach sicherstellen, dass diese funktionierenden ehrenamtliche Strukturen in enger Verzahnung mit den rettungsdienstlichen Leistungen in vollem Umfang erhalten blieben.

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