Kutter vor Hiddensee gestrandet


Hiddensee (DGzRS) – Aus unmittelbarer Lebensgefahr wurden am Sonntagabend zwei Polen von den Seenotrettern der DGzRS gerettet, nachdem sie mit ihrem ca. elf Meter langen Schiff vor Hiddensee und der unbewohnten Insel Bock gestrandet waren.

 

Gegen 20.30 Uhr hatten die Besatzung des Seenotkreuzers „Theo Fischer“ (derzeit Barhöft) sowie die Seenot-Küstenfunkstelle Bremen Rescue Radio der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) einen Mayday-Ruf empfangen. Ein dänischer Kutter war auf der Überführungsfahrt nach Danzig in der Nähe von Hiddensee vor der unbewohnten, im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft gelegenen Insel Bock gestrandet. Die beiden polnischen Männer an Bord  (40 und 27 Jahre alt) hatten zunächst die Hoffnung, dass der Kutter freigeschleppt werden könnte.

Das Tochterboot „Ströper“ des Seenotkreuzers konnte zunächst trotz starkem Westwind mit fünf bis sechs Beaufort (ca. 40 km/h) eine Leinenverbindung zum Havaristen herstellen. Nachdem die beiden Besatzungsmitglieder des Kutters jedoch starken Wassereinbruch meldeten, wurde die Schleppleine gelöst. Das Tochterboot übernahm die Schiffbrüchigen und brachte sie nach Barhöft.

Dort wurden sie von der Wasserschutzpolizei in Empfang genommen, die sich um die Unterbringung der beiden für die Nacht kümmerte.

Möchten Sie einen Kommentar schreiben?