Kutter sinkt südlich von Fehmarn


Großenbrode (DGzRS) – Die Besatzung des Seenotkreuzers „Vormann Jantzen“ (Station Großenbrode) befreite am Sonntag (12.05.2013) den 27 Meter langen Traditionssegler „Hansine“ gegen 20.30 Uhr aus einer misslichen Lage.

Der Segler hatte eine Schleppleine in den Propeller bekommen und trieb manövrierunfähig in der Nähe der Sagasbank, sechs Seemeilen nordöstlich von Dahme. Zuvor hatte der Segler versucht, dem ausgemusterten Fischkutter „Anna“ zu helfen, der nicht mehr aus eigener Kraft fahren konnte und „Wasser machte“.

Doch plötzlich erhöhte sich die eindringende Wassermenge sehr schnell und die zwölf Meter lange „Anna“ begann zu sinken. Daraufhin kappte die vierköpfige Crew der „Hansine“ die Schleppleine und fischte die beiden von Bord gesprungenen Besatzungsmitglieder des Kutters aus dem Wasser. Diese waren wohlauf und benötigten keine ärztliche Hilfe.
 
Als die „Vormann Jantzen“ vor Ort eintraf, war der Fischkutter bereits gesunken. Den manövrierunfähigen Segler nahm der Seenotkreuzer längsseits und brachte ihn sicher in den Hafen von Burgstaaken auf Fehmarn. Die Unfallstelle wird gegenwärtig vom Bundespolizeiboot „Neustrelitz“ abgesichert.

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