Kurzschluss in der Dialysepraxis


Mit dem Großrettungswagen mussten die Patienten verlegt werden. (Foto: BF Stuttgart)Stuttgart (BF) – In der Integrierten Leitstelle der Feuerwehr und des Rettungsdienstes Stuttgart lief die Brandmeldeanlage eines Ärztehaus ein. Kurze Zeit später wurde über den Notruf 112 auch ein Kurzschluss und ein dadurch verletzter Arbeiter gemeldet.

Neben der Feuerwehr wurde auch der Rettungsdienst alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr wurde die verletzte Person bereits in einer im Gebäude befindlichen Arztpraxis erstversorgt. Parallel hierzu wurde der betroffene Auslösebereich erkundet: Im Kellerbereich entstand bei Arbeiten ein Kurzschluss.
Im Gebäude befand sich unter anderem ein Dialysezentrum, das durch den Kurzschluss komplett stromlos war.
Es musste von der Einsatzleitung umgehend gehandelt werden, da sämtliche Apparaturen ohne Strom waren. Anfangs musste davon ausgegangen werden, dass rund 40 Patienten in eine andere Dialysestation, zum Teil liegend, verlegt werden müssen. Der nachgerückte Direktionsdienst der Feuerwehr und der Organisatorische Leiter des Rettungsdienstes bildeten hierzu vor Ort eine
gemeinsame Einsatzleitung.

In der Integrierten Leitstelle wurden zusätzlich verfügbare Transportkapazitäten zusammengestellt. Als Erstmaßnahme wurde der Großraumrettungswagen der Berufsfeuerwehr zur Einsatzstelle entsandt. Vor Ort wurde alles für den reibungslosen Transport vorbereitet. Im Einsatzverlauf entspannte sich die Situation jedoch schnell, denn es mussten lediglich fünf Patienten transportiert werden.

Diese kamen alle mit dem Großraumrettungswagen in eine nahegelegene Dialysestation.

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