Krisenmanagement: Behörden sollten Social Media nutzen


Bonn (BBK) – Behörden sollten beim Krisenmanagement Strategien für den Umgang mit Social Media entwickeln. Dies geht aus dem Auswertungsbericht der jüngsten länderübergreifenden Krisenmanagementübung (LÜKEX 13) hervor, der jetzt veröffentlicht wurde.

An Social Media kommt man heutzutage kaum noch vorbei. Das gilt auch für Behörden, für die dieses schnelllebige Medium eine besondere Herausforderung darstellt. Kommunikation verlagert sich zunehmend ins Netz, Informationen werden immer öfter online anstatt offline gesucht.

Die zunehmende Bedeutung der Online-Kommunikation, auch im Rahmen der Krisenkommunikation, macht es für Behörden unabdingbar, sich mit den Besonderheiten der Kommunikation im Internet auseinanderzusetzen. Das ist nur eine von zahlreichen Erkenntnissen für das Krisenmanagement in Deutschland, die dem Auswertungsbericht der LÜKEX 13 zu entnehmen sind. Dort wird den behördlichen Akteuren unter anderem empfohlen, konzeptionelle Überlegungen zur Nutzung von Social Media für die eigene Presse- und Öffentlichkeitsarbeit anzustellen.

Die 6. länder- und ressortübergreifende Krisenmanagementübung LÜKEX 2013 beschäftigte sich mit außergewöhnlichen biologischen Gefahren und fand im November 2013 statt.

Den vollständigen Auswertungsbericht können Sie hier nachlesen.

(05.09.2014)

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