Kreis Diepholz kommunalisiert seinen Rettungsdienst


Landkreis Diepholz (rd.de) – Nach langem Tauziehen beschließen die Fraktionen des Fachausschuss für Feuerschutz, Verkehr und Sicherheit, die Arbeits- und Qualifizierungsgesellschaft „AQua“ zur gemeinnützigen Rettungsdienst GmbH umzubauen.

Künftig wird der Kreis selbst der Arbeitgeber für die Mitarbeiter in den Rettungswachen Drentwede und Bruchhausen-Vilsen sein. Das Konzept der Kreisverwaltung sieht eine enge Zusammenarbeit mit der gGmbH DRK Rettung und Krankentransport vor, die bis 2020 vertraglich alle anderen Rettungswachen betreibt.

Wie die Kreis-FDP berichtet, begannen die Beratungen über die Zukunft des Rettungsdienstes unter großer Beteiligung der betroffenen Mitarbeiter. Uwe Overhoff, Betriebsratsvorsitzender der DRK Rettung und Krankentransport, interessierte vor allem eins: Zahlt die Landkreis-Tochter künftig Tarifgehälter – oder weniger? Eine belastbare Antwort auf diese Frage gab es nicht.

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