Krankenpflegefahrzeug fährt in Ausgrabungsstätte


Karstädt (pol) – Zu einem tragischen Unglücksfall kam es am Montagmorgen auf der Dorfstraße im brandenburgischen Laasker. Eine offenbar unzureichend gesicherte Grabungsstelle wurde einem Archäologen zum Verhängnis.

Aus noch nicht völlig geklärter Ursache fuhr eine 39-jährige Mitarbeiterin eines örtlichen Krankenpflegedienstes gegen 09.45 Uhr in eine nach gegenwärtigem Kenntnisstand ungenügend gesicherte und ausgeschilderte Baugrube auf der Straße, die dort offenbar zum Zwecke archäologischer Ausgrabungen angelegt worden war. Dabei wurde ein 39-jähriger Archäologe aus Berlin, der sich zum Unfallzeitpunkt offenbar alleine in der Grube befand, durch den PKW des Krankenpflegedienstes eingeklemmt und verstarb noch an der Unfallstelle.

Zur Beweissicherung wurde der PKW sicher gestellt und es wurden für die weiteren Ermittlungen neben der Kripo Prignitz auch das Landesamt für Arbeitsschutz und die Straßenbehörde des Landkreises mit eingeschaltet.

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