Krankenhausmitarbeiter als Impfmuffel?


Düsseldorf (rd.de) – Eine nicht repräsentative Umfrage bei Krankenhausverwaltungen in Nordrhein-Westfalen fördert ein erschreckendes Ergebnis zu Tage. In etlichen Krankenhäusern melden sich praktisch keine Mitarbeiter zur Impfung an.

Redakteure der Westfälischen Rundschau hörten sich bei Krankenhausverwaltungen in Nordrhein-Westfalen um, wie dort für die Impfung gegen den A/H1N1-Virus geworben wird und welche Resonanz das hat.

Das Ergebnis: In etlichen Krankenhäusern will sich scheinbar niemand impfen lassen. Die meisten Krankenhausverwaltungen treten nicht entschlossen für die Impfung der Mitarbeiter ein. Im besten Fall, wird mit einer Impfquote von 10 bis 12 Prozent gerechnet. Der ausführliche Beitrag ist im Onlineportal „Der Westen“ nachzulesen.

Die Diskussion um die Zweiklassen-Medizin hat demnach ebenso zur Zurückhaltung beigetragen, wie die latente Lebenseinstellung, dass Mitarbeiter im Gesundheitswesen grundsätzlich eine Art von Naturimmunität gegen Krankheiten besitzen.

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