Krank auf Achse?


Weimar (rd.de) – Weil die medizinische Versorgung für erkrankte Trucker ein Problem ist, donnern Brummis mit angeschlagenen Fahrern quer durch Europa. In Deutschland finden Fernfahrer jetzt dank Doc Stop ärtzliche Hilfe. An rund 100 deutschen Autohöfen finden Lastwagenfahrer aus ganz Europa schnelle medizinische Hilfe. Niedergelassene Ärzte und Krankenhäuser haben sich auf die neue Klientel eingestellt. Einige Autohofbetreiber bieten sogar einen Shuttle-Service zur jeweiligen Praxis an, weil man einen großen Lastwagen nicht einfach vor der Arztpraxis parken kann. Die Idee zu Doc Stop hatte Rainer Bernickel, ein Polizeihauptkommissar im Ruhestand, der aus seiner langen Berufspraxis um das Problem der ärztlichen Versorgung von Fernfahrern wusste. Mit dem Schirmherren und Leiter der Initiative, Dr. Dieter Lebrecht Koch (MdEP), hat das Projekt unmittelbar Kontakt zu EU-Entscheidungsträgern. Doc Stop wurde am 29.März 2007 in Brüssel erstmals auf europäischer Ebene vorgestellt und soll nicht auf Deutschland beschränkt bleiben. Erkrankte Fernfahrer können sich mittlerweile einfach an den ADAC Truck-Service (01805 112 024) wenden, um zu erfahren, wo der nächste Doc-Stop-Arzt zu finden ist. Seit März diesen Jahres, wird die Navigationssoftware „Map&Guide“ zusätzlich mit einem Doc-Stop-Verzeichnis ausgeliefert. Mehr Information: www.docstoponline.eu

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