Kooperative Großleitstelle Oldenburg geht ans Netz


Oldenburg (ots) – Startschuss für den letzten Projektabschnitt nach fünf Jahren im Großprojekt KGO am Friedhofsweg in Oldenburg: Die ersten Leitungen werden angeschlossen.

„Der Bürger wird diese erste Änderung nicht bemerken,“ so Projektleiter Polizeivizepräsident Dieter Buskohl. „Er ruft die 110 für die Polizei oder die 112 für Feuerwehr und Rettungsdienst und ihm wird dort wie gewohnt geholfen.“

„Die Landkreise Oldenburg, Ammerland, Wesermarsch und Cloppenburg sowie die kreisfreien Städte Delmenhorst und Oldenburg schließen ihre Leitstellen und schalten ihre Leitungen ab 17.7. ebenfalls sukzessive nach Oldenburg“, ergänzt Geschäftsführer Hans Rüger von der kommunalen Anstalt „Großleitstelle Oldenburger Land. „Wir beginnen mit der Stadt und dem Landkreis Oldenburg und in jeweils vierzehntägigen Abständen folgen paarweise die Landkreise Ammerland und Wesermarsch sowie der Landkreis Cloppenburg und die Stadt Delmenhorst „.

Die Umschaltungsphase wird allerdings noch bis Oktober dauern bis auch der letzte Partner in Oldenburg im Echtbetrieb an Bord ist und dann die Notrufnummern 110 und 112 alle am Friedhofsweg landen.

Das Einsatzleitsystem musste seine Stabilität bei umfangreichen Testszenarien unter Beweis stellen und nach intensiven Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen am neuen Einsatzleitsystem sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Umschaltungsphase gut gerüstet.

In der KGO nutzen zukünftig Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst gemeinsam eine einheitliche Technik. Ihre Aufgaben erfüllen sie jedoch weiterhin getrennt voneinander, so dass die gesetzlichen Zuständigkeiten unverändert gewahrt bleiben. Das Notrufaufkommen der Notrufe 110 (Polizei) und 112 (Feuerwehr) umfasst täglich rund 1.200 Notrufe und 900 Einsätze seitens der Polizei. Hinzu kommen täglich weitere 280 Einsätze des Rettungsdienstes und 25 Einsätze der Feuerwehr.

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