Konferenz der Hilfsorganisationen


Trafen sich in der Bundesgeschäftsstelle des ASB in Köln: (v.l.n.r.) ASB-Bundesgeschäftsführer Christian Reuter, DRK-Generalsekretär Clemens Graf von Waldburg-Zeil, Ludger Schulte-Hülsmann, Generalsekretär der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Dr. Elmar Pankau, Geschäftsführender Vorstand des Malteser Hilfsdienstes, und Wolfram Rohleder, Bundesvorstand der Johanniter-Unfallhilfe. (Foto: ASB/G.Graw)

Köln (ASB) – Die Spitzenvertreter der deutschen Hilfsorganisationen wollen zukünftig ihre Interessen besser gemeinsam vertreten. Deshalb gründeten sie am 6. Juni beim ASB-Bundesverband in Köln einen Arbeitskreis.

Die Spitzenvertreter der großen deutschen Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG), Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Johanniter Unfallhilfe (JUH) und Malteser Hilfsdienst (MHD) trafen sich am 5. und 6. Juni in der Kölner ASB-Bundesgeschäftsstelle.

Wichtigstes Ziel des Treffens war die Unterzeichnung einer Geschäftsordnung als Grundlage für diesen Arbeitskreis. Mit dessen Hilfe wollen die Hilfsorganisationen zukünftige Aufgaben im Bevölkerungsschutz besser koordinieren und gemeinsame Interessen politisch effektiver vertreten. So können sie den zukünftigen Herausforderungen sowie politischen und gesellschaftlichen Veränderungen stärker begegnen. Das Sekretariat des Arbeitskreises wird das Generalsekretariat des Deutschen Roten Kreuzes in Berlin übernehmen.

Geplant sind u.a. Forderungskataloge an die Politik zu Bevölkerungsschutz und Rettungsdienst als auch die Einrichtung von Arbeitsgruppen, z. B. zum Thema „Ehrenamt und Freiwilligendienst“, sowie die Erarbeitung gemeinsamer Positionspapiere. Auch die Forschung für zivile Sicherheit, ein zunehmend wichtiges Thema in Deutschland und der EU, steht im Fokus des Arbeitskreises.

2 Responses to “Konferenz der Hilfsorganisationen”

  1. Peter on Juni 9th, 2012 09:30

    Ja da bin ich ja mal gespannt was das wird.

  2. Edgar Edmund Jansen, Aachen on Juni 11th, 2012 13:53

    Und das alles ohne Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ?

    „Das Bundesamt nimmt Aufgaben des Bundes auf den Gebieten des Bevölkerungsschutzes und der Katastrophenhilfe wahr, die ihm durch das Zivilschutzgesetz oder andere Bundesgesetze oder auf Grund dieser Gesetze übertragen werden […].“

    – Gesetz über die Errichtung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBKG)[2]

    Aufsichtsbehörde(n)
    Bundesministerium des Innern

    Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern und das zentrale Organisationselement für die zivile Sicherheit. Es wurde am 1. Mai 2004 errichtet.

    Präsident ist seit September 2004 Christoph Unger, Vizepräsident ist seit Juli 2009 Ralph Tiesler. Sein Dienstsitz befindet sich seit Juli 2006 in Bonn-Lengsdorf (davor im Stadtbezirk Bad Godesberg).

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