Köln: Verpuffung im Chemieraum


Köln (fw) – Am Montagnachmittag lief um 15.28 Uhr die automatische Alarmierung der Brandmeldeanlage der Gesamtschule Rodenkirchen, Sürther Straße, in der Leitstelle der Feuerwehr ein.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte auf dem Schulgelände stellte sich heraus, dass es eine Verpuffung im Chemieraum gegeben hatte und nun noch eine starke Verrauchung in den Chemiefachräumen und dem angrenzenden Flur feststellbar war. Der Einsatzleiter erhöhte auf Grund der Lage die Alarmstufe und forderte Einsatzkräfte nach.

Die eingeleitete Erkundung ergab, dass alle Schüler und Lehrkräfte die Schule zügig verlassen hatten und sich vorbildlich an den Sammelplätzen versammelt hatten. Es konnte kein offenes Feuer erkannt werden.

Ein Schüler der Jahrgangsstufe 11 berichtete, ein Experiment vor den 17 Schülerinnen und Schüler ausgeführt zu haben und konnte die verwendeten Chemikalien samt ihren Gewichtsanteilen benennen.

Dies ermöglichte der Einsatzleitung, die geeigneten Maßnahmen einzuleiten und die Rauchentwicklung zu unterbinden. Die drei Räume und der Flur wurden anschließend entraucht. Die Reinigung, auch der zurückgelassenen persönlichen Gegenstände, wird nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt von einer Fachfirma ausgeführt.

Im Laufe des Einsatzes meldete sich eine Schülerin mit Atemwegsreizung, eine Person wies Schocksymptome auf und eine weitere benötigte auf Grund einer Vorerkrankung spezielle Medikamente, die sich in einem noch nicht freigegebenen Raum befanden.

Der Rettungsdienst kümmerte sich um die drei Betroffenen und transportierte eine Schülerin vorsorglich zur weiteren Untersuchung in ein nahegelegenes Krankenhaus.

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