Knapp: Rotor streifte Laterne


Unproblematische Landungen auf freiem Feld sind für Rettungshubschrauber eher die Ausnahme. (Foto: Team DRF)

Unproblematische Landungen auf freiem Feld sind für Rettungshubschrauber eher die Ausnahme. (Foto: Team DRF)

Schmiedefeld (rd.de). Bei der Landung des Christoph 60 in Schmiedfeld (Kreis Saalfeld-Rudolstadt) touchierte der Hauptrotor eine Straßenlaterne.

Das Landen eines Hubschraubers auf unbekanntem Gelände ist immer mit Risiken verbunden. Gestern Nachmittag hatte die Besatzung des DRF-Rettungshubschraubers Christoph 60 nicht ganz das richtige Augenmaß. Der Hauptrotor berührte eine Straßenlaterne.

Die Deutsche Rettungsflugwacht erklärte hierzu, dass die Landestelle eigentlich gut aussah und der Hubschrauber sicher aufsetzen konnte. Zu der eigentlichen Berührung kam es erst, als der Pilot die Turbinen abschaltete und die Rotorblätter sich verlangsamten. Dabei senken sich die Rotorblätter nach unten ab und hierbei wurde die Laternenoberseite offenbar gestreift. Der Pilot fand jedenfalls Lackspuren an einem Rotorblatt.

In einem solchen Fall, darf der Hubschrauber aus Sicherheitsgründen nicht mehr starten. Binnen 30 Minuten konnte die DRF einen Ersatzhubschrauber stellen. In der Zwischenzeit wurde ein Serviceteam an die Einsatzstelle beordert. Die Techniker untersuchten den havarierten Hubschrauber und gaben die Maschine für einen Überführungsflug in die Werft frei. Ob der Rotorsatz getauscht werden muss, ist zur Stunde noch nicht bekannt.

Wären strukturelle Beschädigungen am Rotorblatt festgestellt worden, hätte die DRF den Hubschrauber mit einem Tieflader und demontierten Rotorblättern über den Landweg in eine Reparaturwerft abtransportieren müssen.

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