Kletterunfall am Spitzberg


Oderwitz (pol) – Am Spitzberg bei Oderwitz hat sich am Montagmittag (21.04.2014) gegen 12:15 Uhr ein tragisches Unglück ereignet.

Aus etwa 20 Meter Höhe stürzte eine zweiköpfige Klettergemeinschaft in der Felswand ab. Für den 36-Jährigen kam jede Hilfe zu spät, wie die Polizei mitteilte. Seine 41-jährige Begleiterin wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen in eine Klinik geflogen.
 
Die Seilschaft war am so genannten Superboulder (Schwierigkeitsstufe 3) an der Nordseite des Spitzberges unterwegs. Dabei wurde sie von einem Fernsehteam des Mitteldeutschen Rundfunks begleitet. Der Mann und die Frau aus dem Großraum Frankfurt/Oder hatten sich dort zum Klettern getroffen. Sie waren mit einem Seil und weiteren Sicherungsmitteln im Vulkangestein gesichert und miteinander verbunden.

Kurz vor Erreichen der oberen Felskante verloren sie den Halt und stürzten etwa 20 Meter an der schrägen Felswand in die Tiefe. Beide trugen keinen Helm, als das Unglück geschah. Der 36-Jährige erlag noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen. Die 41-jährige Begleiterin wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Klinikum geflogen.

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