Kleintransporter fährt in Stauende


Hannover (BF) – Aus bisher ungeklärter Ursache fuhr in der Nacht zu Samstag ein Kleintransporter auf das Ende eines Staus auf der A 2, in Höhe der BAB 352 in Fahrtrichtung Berlin. Dabei wurden zwei Menschen verletzt, einer davon schwer. Der Fahrer des Fahrzeuges war in dem Fahrerhaus eingeklemmt.


Gegen Mitternacht meldete ein Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr Hannover der Regionsleitstelle den Verkehrsunfall auf der A 2. Beteiligt waren ein Citroen Jumper aus Belgien und ein Lkw aus Tschechien. Der Citroen fuhr auf den stehenden LKW auf. Die 47-jährige Beifahrerin konnte sich selbst aus dem stark zerstörten Fahrzeug retten. Bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte leistete der Berufsfeuerwehrmann, der gleichzeitig Rettungsassistent ist, Erste Hilfe.

Nach medizinischer Versorgung wurde die Frau mit leichten Verletzungen mit einem Rettungswagen in die Medizinische Hochschule (MHH) transportiert. Der 52-jährige Fahrer musste mit hydraulischen Rettungsgeräten durch die Feuerwehr befreit werden. Während der aufwändigen Rettungsarbeiten wurde er durch einen Notarzt und Rettungsassistenten medizinisch versorgt. Er wurde ebenfalls in die MHH transportiert.

Der Sachschaden wird auf etwa 25.000 Euro beziffert. Während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen war die A 2 in Richtung Berlin voll gesperrt. Der Verkehr staute sich zirka fünf Kilometer bis zur Anschlussstelle Herrenhausen zurück.

Im Einsatz waren ein Löschzug der Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuerwehr Stöcken, zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug. Ingesamt waren 45 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort.

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