Kleinkinder mit Schutzengeln


Biberach/Berlin (pol) – Zwei Fälle, in denen Kleinkinder aus einem Fenster stürzten und nahezu unverletzt blieben, meldet die Polizei aus Ochsenhausen bei Biberach (Baden-Württemberg) und Berlin.

In Ochsenhausen befand sich am Donnerstag (07.02.2013) gegen 14.15 Uhr ein eineinhalbjähriges Kind mit seiner Mutter in der Dachgeschosswohnung (drittes Obergeschoss) eines Mehrfamilienhauses. Die Frau hatte laut Polizei ein Küchenfenster zum Lüften geöffnet. In einem unbeobachteten Moment gelangte das Mädchen in die Küche und kletterte dort auf einen vor dem Fenster stehenden Tisch. Von hier stürzte es zirka acht Meter tief auf eine Rasenfläche. Nasser Schnee und der aufgeweichte Boden dämpften den Aufprall.

Notarzt und Rettungsdienst kümmerten sich um das ansprechbare Kind. Ersten Untersuchungen nach könnte das Mädchen den Sturz ohne nennenswerte Verletzungen überstanden haben. Zur weiteren Untersuchung wurde sie mit einem Rettungshubschrauber in eine Kinderklinik geflogen.

In Berlin hatte ein ähnlicher Vorfall bereits am Mittwoch (06.02.2013) für Aufsehen gesorgt. Hier stürzte in Mariendorf ein Kind aus dem Badezimmerfenster der elterlichen Wohnung.

Gegen 10.50 Uhr hatte eine 29-Jährige auf dem Nachbargrundstück einen kleinen Jungen schreien gehört. Als die Frau aus dem Haus trat, sah sie den dreijährigen Nachbarsjungen am Badezimmerfenster im ersten Obergeschoss stehen. Der Kleine konnte sich noch am Fensterrahmen halten, drohte aber zu fallen.

Der 36-jährige Schwager der Nachbarin konnte rechtzeitig das Fenster erreichen und den Jungen auffangen. Das Kind wurde mit seiner Mutter vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

2 Responses to “Kleinkinder mit Schutzengeln”

  1. Peter Dröbicke via Facebook on Februar 11th, 2013 09:01

    Sehr traurig, das mit den Kindern. Aber es freut mich ungemein, das die Kinder nahezu unverletzt geblieben sind.

  2. Peter Dröbicke via Facebook on Februar 11th, 2013 09:03

    Sehr traurig, das mit den Kindern. Aber es freut mich ungemein, das die Kinder nahezu unverletzt geblieben sind.

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