Kind von Kampfhund gebissen – Schwere Kopf-Verletzungen


Helmstadt (pol) – Am Mittwochnachmittag ist ein Junge im Helmstadt (Bayern) von einem Kampfhund schwer verletzt worden. Das Tier hatte den Sechsjährigen in der Wohnung der Mutter attackiert und ihm schwere Bissverletzungen im Kopfbereich zugefügt. Der Junge wurde in einem Krankenhaus operiert.

Der Sechsjährige war zuvor von der Schule nach Hause gekommen. Während sich die Mutter und ihr Lebensgefährte in der Küche aufhielten, ging der Sohn gegen 14.00 Uhr in sein Zimmer. Dorthin folgte ihm der siebenjährige Hund offenbar, den man erst vor zwei Wochen in Sachsen von Privatleuten geschenkt bekommen hatte.

Plötzlich waren laute Schreie des Kindes zu hören. Die Mutter und ihr Freund rannten sofort in das Zimmer und fanden dort den schwer verletzten Jungen. Der Mann zog den Hund sofort von dem Jungen weg.

Nach einer medizinischen Erstversorgung durch den Notarzt und Rettungsdienst wurde das Kind in ein Würzburger Krankenhaus eingeliefert, wo es noch am Nachmittag operiert wurde. Lebensgefahr besteht nicht.

Nachdem die neuen Hundebesitzer das Tier nach dem Vorfall nicht mehr wollten, holte ein Diensthundeführer der Polizei den Kampfhund ab. Da eine Unterbringung in einem Tierheim nicht möglich war, wurde der Dogo Argentino in einen Hundezwinger bei der Polizei eingesperrt.

One Response to “Kind von Kampfhund gebissen – Schwere Kopf-Verletzungen”

  1. doggi on November 19th, 2012 13:29

    ich finde es sehr schlimm was dort passiert ist und wünsche dem sechs jährigen Kind von herzen alles Gute.

    Dennoch möchte ich hier ein paar Worte anmerken. Der Dogo Argentino (argentinische Dogge) ist nur bedingt ein Listenhund. Erfahrungsgemäß werden nahezu alle „Vorfälle“ mit Hunde n durch den Menschen ausgelöst.
    Wenn ich den Artikel richtig lese stellen sich mir 2 Fragen:

    – warum wird ein 7 jähriger Hund von Privatleuten verschenkt
    – warum wird der Hund nach 2 Wochen mit einem Kind unbeaufsichtigt alleine
    gelassen

    Mir ist klar, dass ich hier jetzt wieder einen Sturm der Empörung lostrete, aber ich finde es nicht richtig hier „nur“ dem Hund die Schuld zuzuweisen.
    Vielleicht recherchiert ja ein Journalist mal die ganze Geschichte und deckt z.B. auch die Hintergründe auf.

    Nochmal wirklich gute Besserung für den kleinen Jungen

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