Kiel erteilt Kooperation eine Absage


Kiel (rd.de) – Die angestrebte Kooperation der Rettungsdienste von Kiel und den Landkreisen Plön sowie Ostholstein wird voraussichtlich nicht zustande kommen. Nach Angaben der „Kieler Nachrichten“ sprach sich der Innen- und Umweltausschuss der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt gegen diesen Plan aus.

Ein vom Kreis Ostholstein in Auftrag gegebenes Gutachten hatte vor wenigen Jahren ergeben, dass die drei Rettungsdienste auf Verwaltungs- und Leitungsebene kooperieren sollten. Dadurch würden die Kosten für alle drei Partner um bis zu 320.000 Euro gesenkt. Der operative Teil des Rettungsdienstes sollte wie bisher durchgeführt werden.

Nach der Ablehnung aus Kiel dürfte das Projekt vorerst „gestorben“ sein. Zum einen konnte die Frage, welche Aufgaben und welche Kosten bei den einzelnen Trägern verbleiben würden, nicht geklärt werden. Zum anderen sei laut „Kieler Nachrichten“ die Qualität des Kieler Rettungsdienstes so gut, dass Verwaltung und Politiker keine Notwendigkeit für die geplanten Strukturveränderungen gesehen hätten.

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