Paulinchen warnt: Kein Spritus zum Grillen


Paulinchen e.V., die Initiative für brandverletzte Kinder warnt vor dem Grillen mit Brandbeschleunigern! Bei rund 4.000 Grillunfällen pro Jahr, gehen über 400 mit schwersten Verbrennungen einher. Viele der Verletzten sind Kinder.

Kaum ist das schöne Wetter da, passieren die ersten Grillunfälle, wie ein Unfall aus der Umgebung von Hamburg vom vergangenen Wochenende zeigt, bei dem ein 26 jähriger Mann versuchte, das Grillfeuer mit Spiritus zu entfachen. Der Mann und ein 3 jähriges Kind wurden dabei schwer verletzt und mussten ins Krankenhaus. Paulinchen e.V., die Initiative für brandverletzte Kinder warnt vor dem Grillen mit Brandbeschleunigern!

„Viele Erwachsene unterschätzen die Gefahr, die von Brandbeschleunigern ausgeht – eine der häufigsten Unfallursachen beim Grillen“, so Dr. Wolfram Hartmann, Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte BVKJ. „Kinder haben in der Nähe des Grills nichts zu suchen! Brandverletzungen sind sehr schmerzhaft und haben lebenslange Narben zur Folge – für die betroffenen Kinder bedeutet das unvorstellbares Leid.“

Wer Spiritus oder Benzin auf die Grillkohle gießt, löst gefährliche Verpuffungen oder Rückzündungen in die Flasche aus. Eine riesige Feuerwand entsteht und die Flammen können bis zu 10 Meter um sich greifen – mit oft verhängnisvollen Folgen für umstehende Personen.

Mehr Information: www.paulinchen.de

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