Kein Kontakt zwischen Deutschland und Österreich


Passau (rd.de) – Obwohl auf beiden Seiten von Donau und Inn künftig der Tetra-Digitalfunk benutzt wird, könnten die Einsatzkräfte aus Deutschland und Österreich nicht digital miteinander funken.

Wie die neue Passauer Neue Presse berichtet, sind Feuerwehren und Rettungsdienste besorgt über die drohende Sprachlosigkeit. Probleme gäbe es aber schon heute, weil die analogen Funkgeräte nicht auf der gleichen Wellenlänge arbeiten würden. Dabei gehört die gegenseitige Hilfe zum Tagesgeschäft.

Daran wird auch der Tetra-Digitalfunk nichts ändern. In Österreich ist die Einführung in vollem Gange, in Bayern wird die Umstellung bis 2012 abgeschlossen sein. Die Zeitung nennt als Grund unterschiedliche Endgeräte.

Entscheidend ist aber wohl das unterschiedliche Netzmanagement in Deutschland und Österreich. Für eine grenzüberschreitende Kommunikation müssen die Netzrechner die Funkgeräte der Gegenseite zur Teilhabe am Funkverkehr freigeben und mit einheitlichen Minimalstandards arbeiten.

Das Bundeswirtschaftsministerium stellt zur Frage der Kommunikation von Einsatzkräften in Tetra-Länder fest, eine grenzüberschreitende Kommunikation mit anderen Tetra nutzenden Ländern sei unter Einhaltung aller wesentlichen Leistungsmerkmale möglich. Diese Erkenntnisse stützen sich auf die Erfahrungen des Aachener Tetra-Pilotprojekts, bei dem auch die grenzüberschreitende Kommunikation mit dem niederländischen C2000-Tetra-System und den belgischen Astrid-Tetranetz erprobt wurde.

Auch in Bayern wird den Einsatzkräften die Möglichkeit einer grenzüberschreitenden Kommunikation versprochen. Gegenüber der Passauer Neuen Presse versichert ein Sprecher des Bayerischen Innenministerium, man arbeite hierzu an einer Lösung.

Weitere Information: Passauer Neue Presse

One Response to “Kein Kontakt zwischen Deutschland und Österreich”

  1. Manuel on März 18th, 2009 11:24

    ….wobei hier nur ein Bruchteil der bisher bekannten Mängel und Risiken des BOS-Digitalfunks genannt werden. Unzutreffend ist die lt. Zeitungsbericht genannte Möglichkeit der Satellitenkommunikation. Diese ist lt. meiner Info beim BOS-Digitalfunk gar nicht vorgesehen. Zu den bisher bekannten Mängeln und Risiken beim BOS-Digitalfunk dieser Beitrag:

    Schwere Mängel und Risiken beim geplanten Polizei-Digitalfunk

    Schon vor seiner Einführung offenbaren sich schwere techn. Mängel und
    Risiken beim geplanten BOS-Digitalfunk in Deutschland. In der
    ZDF-Sendung „Frontal21“ v. 14.10.2008 mit dem Titel „zu teuer, zu spät,
    zu schlecht – sinnloser Behördenfunk“ wurden u.a. sowohl die niedrige
    Reichweite, als auch die sehr geringe Übertragungsrate von 3KB/sek
    erwähnt. Lt. einem Professor für Kommunikationstechnik befinden sich
    Verbrecher längst im Ruhestand bevor die nötigen Fahndungsdaten
    übertragen sind. Mit der Datenrate von 3KB seien bestenfalls Telefonate
    möglich.

    Nötige Erhöhungen der Übertragungsraten und weitere techn.
    Verbesserungen wären mit Mehrkosten von mind. 2-3 Mrd Euro verbunden.
    Die bisherigen Kostenplanungen gehen bundesweit von gut 5 Mrd Euro aus.

    Ein Berliner Polizist führte bezgl. der Reichweiten sehr praktisch die
    zu erwartenden Defizite vor: Im Hausflur nur 2m von der Haustür entfernt
    zeigte sich ein sehr schwacher Empfang auf seinem Digitalfunkgerät,
    welcher bei 3m von der Haustür entfernt völlig ausfiel. Lakonischer
    Kommentar des Beamten: Im Ernstfall wäre ich mit dem Digitalfunk verloren.

    Vorsitzende der Polizeigewerkschaften brachten es drastisch auf den
    Punkt: Mit dem neuen Digitalfunk sei auf Jahre hinaus keine
    professionelle Polizeiarbeit machbar. U.a. deswegen wurden im Zeitraum
    Sept.-Okt. 2008 an die Berliner Mitglieder der GdP Diensthandys
    verteilt, damit sie nicht auf ihre Privatkosten dienstliche Telefonate
    vom Einsatzort machen können.

    Wohl nicht ohne Grund verweigerten sowohl die zuständige Bundesanstalt
    für den BOS-Digitalfunk BDBOS, als auch das Bundesinnenministerium
    jegliche Stellungnahmen und Interviews zu den Mängeln und Risiken.
    Vielmehr vertraten sie die Auffassung, dass die bisherigen Planungen
    allen Erfordernissen und Einsatzlagen gerecht würden.

    Wenige Tage später beim „RTL-Nachtjournal“ beklagten auch
    Feuerwehreinsatzkräfte diese Mängel und Risiken. „Mit diesem Digitalfunk
    können wir an der Einsatzstelle nicht effektiv arbeiten“ war noch eine
    der zurückhaltenden Aussagen im Beitrag.

    Hier weitere Informationen, welche wegen der zur Verfügung stehenden
    Gesamtsendezeit nicht berücksichtigt werden konnten, aber nicht minder
    interessant sind -die ZDF-Sendung liegt mir als Videomittschnitt vor:

    Die zuständige Bundesanstalt für BOS-Digitalfunk bestätigte am 15.10.2008 in einer Stellungnahme die Datenrate 3Kbit/sek innerhalb des TETRA-Relaese 1 Verfahrens. 3KB/sek sind aber nur bei
    voller Verfügbarkeit aller Kapazitäten des Digitalfunksystems machbar.
    Bei starkem Funkverkehr reduziert sich diese Rate entsprechend drastisch.

    Pikant hierbei: Die zur Verfügung stehenden Kapazitäten müssen sich
    sowohl Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste und das THW gemeinsam teilen,
    um nur einige Nutzergruppen zu nennen.

    Die Erhöhung/Verbesserung der Datenrate hätte zur unmittelbaren Folge,
    dass alle bisherigen Digital-Endfunkgeräte wiederrum ausgetauscht werden
    müssten, weil sie für höhere Datenraten inkompatibel sind. Dieses räumte
    auch Berlins Innensenator Körting auf eine parlamentarische Anfrage 2007 im Berliner Senat,
    als auch in der erwähnten ZDF-Sendung ein. Am Beispiel Niedersachsen
    beträfe dieses allein 14.000 Geräte, Berlin gut 20.000 Endgeräte und Sachsen-Anhalt rd. 18.500 Geräte.

    Die damit verbundenen erheblichen Mehrkosten dürften dem dt.
    Steuerzahler schwer vermittelbar sein. Anders gesagt, zahlt er für den
    Polizei-Digitalfunk doppelt.

    Der Einzug ins „Schwarzbuch“ vom Bund Deutscher Steuerzahler in gleich zwei Kapitel „Teure Fehler“ und „Kostenexplosion dürfte problemlos zu schaffen sein und einen bis dahin einmaligen Vorgang darstellen!

    Kein einheitl. Digitalfunkstandard in Europa. Deutschland plant den
    Aufbau eines TETRA-Systems U.a. Polen, Frankreich, Tschechien, funken
    aber mit Tetra-Pol. Beide Systeme sind untereinander inkompatibel. Somit
    ist kein grenzüberschreitender Funkverkehr möglich. Eine
    Vereinheitlichung des grenzüberschreitenden Funkverkehrs europäischer
    Sicherheitsbehörden und Rettungsdienste wurde jedoch von den politisch
    Verantwortlichen als einer Hauptgründe für die Digitalfunkeinführung
    genannt.

    Lt. sicheren Informationen vom August 2008 laufen in vielen europäischen
    Ländern der Digitalfunk und Analogfunk im Parallelbetrieb., z.B. in
    Schweden. Zumindest in Schweden gibt es keine Absichten dieses zu ändern.

    Im Vergleich zum Analogfunk ist Tetra-Digitalfunk ein Bündelfunk, somit
    ist ein grossflächig eingeschränkter Betrieb/Totalausfall bei
    Systemstörungen möglich. Hiervon wären sowohl Polizei, Feuerwehr,
    Rettungsdienste gleichermassen betroffen.

    Beim Analogfunk grösstenteils unabhängig voneinander arbeitende Kanäle/Frequenzen.

    Schlimmstenfalls fallen beim Analogfunk einzelne Kanäle/Frequenzen aus,
    jedoch keine kompletten Bereiche.

    Für solche Fälle stehen grundsätzlich genügend Reservekanäle/Frequenzen zur
    Verfügung, wohin die einzelnen Benutzergruppen problemlos ausweichen können.
    Abgesehen davon, merkt z.B. die Polizei nichts davon, wenn bei der Feuerwehr
    einzelne Kanäle ausfallen.

    Kommt es wie schon erwähnt, zu Störungen/Teilausfällen des Digitalfunknetzes, wären im
    Vergleich zum Analogfunk, sowohl Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste,
    etc… gleichermassen betroffen.

    Schon hier sollte die Frage nach Verbesserung der inneren Sicherheit durch die Digitalfunk-Einführung im
    Interesse der politisch Verantwortlichen besser unbeantwortet bleiben.

    Die Störungssuche-und Beseitigung ist beim Digitalfunk wegen dem techn.
    Aufwand erheblich aufwendiger, deshalb langwieriger und somit teurer als beim Analogfunk.

    Lt. Mitte Febr. 2009 veröffentlichten Berichten legte der PC-Wurm „Conficker“ etliche Rechner/Netzwerke der Bundeswehr und anderen europäischen Streitkräften lahm, darunter auch Kommunikationsinfrastrukturen. Wie alle Netzwerke ist auch der evtl. kommende BOS-Digitalfunk auf Bündelfunkbasis beruhend keineswegs davor gefeit. Beim bisherigen Analogfunk ist dies nahezu ausgeschlossen, weil technisch gesehen alle Frequenzen/Kanäle weitgehend unabhängig voneinander arbeiten.

    Eine einfache Rechnung:

    Beim Analogfunk: jeweils unabhängiger 4m + 2m Bereich + Handynetz
    = insgesamt 3 jeweils unabhängige Kommunikationsmöglichkeiten.

    Beim geplanten Digitalfunk: nur EIN Funknetz. Bei Systemstörungen bzw.
    Ausfällen verbleibt nur noch EINE Kommunikationsreserve (das normale
    Handy). Die sich hier stellende Frage nach der beabsichtigten
    Verbesserung der Sicherheit für Einsatzkräfte/Bevölkerung durch
    Einführung des Digitalfunks sollte besser unbeantwortet bleiben.

    Eine Unterbrechung bestehenden Funkverkehrs bei Notfällen ist nur mit
    Sonderberechtigung bzw. entsprechend programmierter Endgeräte möglich.
    Ein „ins Wort fallen“ wie beim Analogfunk ist nicht ohne weiteres machbar.

    Was u.a.lizensierte Funkamateure schon längst wissen: Je höher die
    Betriebsfrequenzen desto geringer die quasi optische Reichweite.
    Physikalische Grundsätze lassen sich auch nicht durch politisch
    Verantwortliche ausser Kraft setzen.

    Der neue BOS-Digitalfunk arbeitet im Bereich von 380-400 MHZ, der bisherige Analogfunk im Bereich von rd. 85 MHZ
    und rd. 170 MHZ.

    Das Versprechen der politisch Verantwortlichen dass mit der
    Digitalfunkeinführung alle Funklöcher gestopft werden, lässt, sich nur
    mit erheblichem Mehraufwand im Vergleich zum Analogfunk erzielen. Die
    lt. Sprecherin des Innensenators Körting erwähnten 37 Basisstationen für
    ganz Berlin dürften viel zuwenige sein, speziell betreffs der
    Inhouse-Versorgung. Lt. Pressemeldung v. 6.7.2008 räumt die
    Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion ein,
    dass eine 100%ige Flächenabdeckung bezüglich der Funkreichweite „weder
    technisch noch finanziell machbar wäre“. Dies spricht wohl für sich.

    Auf der Seite „www.bdbos.de“ unter dem Punkt „Techn. Mindestanforderungen“ finden sich im PDF-Format u.a. vorgegebene Mindestreichweiten im DMO-Modus (Direct-Modus) ohne Relaisfunkstellen für Handfunkgeräte von mind. 2km und Mobilfunkgeräte mind. 5km bei jeweils 1,50m Antennenhöhe über Grund im „ideal-freiem Gelände“ gleichbedeutend für plattes Land ohne Waldschneisen, Gebäude, Berge, etc…

    Im Praxisfall herrscht jedoch kaum „ideal-freies Gelände“ vor. Ausserdem sind sowohl wegen der Trägerfrequenz, als auch wegen der digitalbedingt grösseren Störanfälligkeit (nachfolgender Stichpunkt „Schlechte Funkverbindung) im Vergleich zum bisherigen Analogfunk diese Reichweitenvorgaben stark anzuzweifeln.

    Lt. Pressemittleilung v. 22.10.2008 will Thüringens Feuerwehr bis auf weiteres den Analogfunk beibehalten. Die Verantwortlichen sagen, dass eine Funkversorgung innerhalb von Gebäuden nicht gewährleistet ist. Offensichtlich zeigten sich hier bereits gravierende Reichweitenprobleme gegenüber dem Analogfunk. Auch dies spricht keineswegs für den BOS-Digitalfunk.

    Stichpunkt „Schlechte Funkverbindung“:

    Beim Digitalfunk = Abbruch bzw. Nichtzustandekommen. Die techn.
    Toleranzgrenzen sind hierbei niedriger als beim Analogfunk. Beim
    Analogfunk = schlimmstenfalls ein Rauschen bei dem die Stimme der
    Leit-bzw. Gegenstelle durchaus noch hörbar bzw. verständlich ist.

    U.a. in Hamburg und Hannover, gibt es „keine grosse Begeisterung“ der
    Einsatzkräfte wegen bisheriger Praxiserlebnisse- bzw. Erlebnisse. Lt.
    Aussagen von Polizisten ist kein flüssiger Funkverkehr wie beim
    Analogfunk machbar.

    In Dänemark gab es mind. bereits ein Todesfall
    (Rettungswagen per TETRA-Digitalfunk unnereichbar, deshalb zu spät beim
    Patienten)

    Lt. Internetrecherchen gab es wegen der techn. Mängel/Risiken im
    holländischen Utrecht im Zeitraum 2007-2008 3 tote Feuerwehrmänner zu
    beklagen. Zur Bekämpfung eines Grossfeuers betraten sie das brennende
    Objekt. Kurz danach kam es zu einer sog. „Durchzündung“ (schlagartige
    Brandausdehnung). Sich in unmittelbarer Lebensgefahr befindend
    versuchten sie mit ihren Digitalfunkgeräten dringende Unterstützung
    anzufordern, was ihnen jedoch nicht gelang. In Folge dessen starben sie
    in dem Feuer. Auch wohl wegen anderen Problemen mit dem
    TETRA-Digitalfunk erschien im Okt-Nov. 2008 in mehreren Feuerwehrblogs
    die Meldung, dass die Feuerwehr Utrecht vom Digitalfunk auf den
    bewährten Analogfunk zurückwechsele und deswegen gut 700 Handfunkgeräte
    der Fa. Kenwood bestellt habe. Diese sollen Anfang 2009 ausgeliefert werden.

    Während des Karnevals 2007-2008 waren u.a. lizensierte Funkamateure des Bayerischen Roten
    Kreuzes BRK ehrenamtlich tätig. Hierbei wurden anfangs
    TETRA-Digitalfunkgeräte eingesetzt. Während des Einsatzes selbst
    offenbarten sich derart eklatante Mängel, dass nach 1Std auf den
    Analogfunk zurückgewechselt wurde. U.a. brach selbst bei geringen
    Reichweitenproblemen die bestehende Funkverbindung gänzlich ab, oder kam
    erst gar nicht zustande. Das Analogfunksignal war vom selben Standort
    bzw. Geländebedingungen und derselben Enfernung mit max. 5% Rauschanteil
    versehen.

    Zum anderen konnten andere Einsatzkräfte bei bestehenden
    Funkverbindungen mit der Leitstelle keine neuen
    Sprechwünsche/Anrufversuche vornehmen.

    Beim Analogfunk sei dieses z.B. durch Statusmeldung (Sprechwunsch)
    während einer laufenden Funkverbindung problemlos machbar.

    Im Analogfunk können die meisten Mobilgeräte als temporäre
    Relaisfunkstelle (RS-1 Stellung) von exponierten Standorten genutzt
    werden. Dieses ist bei Digitalfunkgeräten lt. Aussage der beteilligten
    Einsatzkräfte des Bayerischen Roten Kreuzes nur mittels eines
    Zusatzrechners machbar. Die hierbei benötigte Software sei gelinde
    gesagt „sehr kostenintensiv“.

    Weitere Mängel/Risiken des BOS-Digitalfunks sind im Internet auf div.
    Seiten z.B. Feuerwehrwebblogs problemlos auffindbar.

    Sind bei Einsätzen bestimmte Einsatzgruppen/Einsatzkräfte nicht auf dem
    jeweiligem Digitalfunkgerät vorprogrammiert bzw. freigeschaltet, kann
    dies nur nach langwierigen Telefonaten/Rücksprachen mit den
    Systemadministratoren nachträglich geschehen. Ein einfaches Umschalten
    auf einen anderen Funkkanal wie beim Analogfunk zur Kontaktaufnahme ist
    lt. Aussage eines Polizisten aus dem Bereich Hamburg-Hannover beim
    Digitalfunk somit nicht möglich.

    Ich selbst bin bei einer Hilfsorganisation hauptamtlich beschäftigt und hatte im Juni 2008
    ein längeres Gespräch mit einem Berliner Feuerwehrmann.
    Lt. seiner Aussage betrieb die Berliner Feuerwehr während
    der Fussball-WM 2006 am Berliner Olympiastadion ein Tetra-Digitalfunknetz.
    Sobald die Entfernungen auch nur ein wenig grösser als der
    sog. Nahbereich wurden, zeigten sich die zuvor beschriebenen Schwächen
    des Digitalfunks: unvollständige Klötzcheneffekte, Nichtzustandekommen
    bzw. Abbruch der Funkverbindung.
    Im Vergleich zum bisherigen Analogfunk war die Reichweite um gut ein
    Drittel bis Hälfte geringer. Die lt. seiner Aussage existente
    Digitalfunkgruppe der Berliner Feuerwehr sei keineswegs über das
    Gesamtergebnis begeistert gewesen.

    Die Aussage von politisch Verantwortlichen „es gäbe nur noch
    Analogfunkgeräte welche teilweise älter als die Einsatzkräfte selbst
    sind“ trifft nicht zu. U.a. die Hersteller Kenwood, Motorola, etc..
    bieten jeweils eine umfangreiche aktuelle Gerätemodellpalette an. Diese
    und andere Hersteller sind im Internet mühelos auffindbar. Alle Geräte
    werden jeweils mit entspr. Betriebszulassung zur BOS-Funkteilnahme
    vertrieben.

    Bei objektiver Betrachtung aller bisher bekannten Mängel und Risiken –
    weitere Negativdetails zum Digitalfunk sind zukünftig nicht
    auszuschliessen – empfiehlt sich schon aus Gründen der vorgen. Mängel
    und Risiken der Betriebssicherheit die Aufrechterhaltung des bisherigen
    Analogfunks für Sprechfunkanwendung.

    In dem Zusammenhang drängt sich der Eindruck auf, dass durch die „forcierte Einführung“ des Digitalfunks, mehr die wirtschaftlichen Interessen von Herstellern/Produzenten im Vordergrund stehen, als eine tatsächliche Verbesserung der Sicherheit für Einsatzkräfte und Bevölkerung.

    Dass alle in diesem Beitrag erwähnten Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr „durch die Bank weg“ die Unwahrheit bezgl. der Mängel und Risiken des BOS-Digitalfunks berichteten, erscheint wenig glaubhaft.

    Weitere mir vorliegende Infos gerne auf entsprechende Anfrage.

    Nicht alles Neue muss auch zwangsläufig gut sein.

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