Kaum Alkoholopfer beim Schützenfest in Hannover


Hannover (DRK) – Die ehrenamtlichen Sanitäter des DRK-Region Hannover hatten weniger Einsätze zu verzeichnen, als in den letzten Jahren.

Mit Stand vom 12.07.2009, 18.00Uhr musste insgesamt 42 mal ein Rettungswagen auf den Platz fahren, um Besucher ins Krankenhaus transportieren. In sechs Fällen wurde ein Notarzt über die Regionsleitstelle der Feuerwehr Hannover nachgefordert. 218 Besucher wurden an der mobilen Sanitätsstation des DRK am Gildetor und auf dem Schützenplatz vor Ort versorgt. Überwiegend waren eher Blessuren wie Verstauchungen oder kleinere Wunden zu beobachten. „Das lag sicherlich mit am sehr wechselhaften Wetter“, so DRK-Einsatzleiter Benjamin Schiller, „im letzten Jahr machte den Besuchern nicht nur Alkohol, sondern auch die Hitze zu schaffen.“

Die Zahl der Einsätze aufgrund erhöhtem Alkoholkonsum oder Gewalt war auch in diesem Jahr rückläufig. Lediglich 14 Besucher waren aufgrund erhöhtem Alkoholkonsums bei den DRK-Sanitätern in Behandlung; stark alkoholisierte Jugendliche unter 16 Jahren registrierten die Einsatzkräfte nicht. Schiller vermutet, dass die relativ geringen Einsatzahlen mit den ausgiebigen Präventionsmaßnahmen der Polizei und des Jugendamtes Hannover der letzten Wochen in Zusammenhang stehen könnten.

„Auch in diesem Jahr ist unser Einsatzkonzept aufgegangen“, so Schiller, da die umliegenden Kliniken und der reguläre Rettungsdienst durch die Sanitäter auf dem Schützenplatz mit entlastet wurden. Am Gildetor war die mobile Sanitätsstation mit einem Einsatzleiter, einem Einsatzleitwagen, zwei Rettungswagen und bis zu zehn Helferinnen und Helfern als Sanitätsstreifen im Einsatz. (wut)

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