Katholikentag: Fazit des sanitätsdienstlichen Einsatzes


Osnabrück (ots) – „Es waren sonnige und eher ruhige Tage“, fasst Benedikt Liefländer, Einsatzleiter des Malteser Hilfsdienstes, den Katholikentag 2008 aus sanitätsdienstlicher Sicht zusammen: „Insgesamt haben wir in rund 800 Fällen Hilfe geleistet“, erläutert Liefländer. „Dabei handelt es sich überwiegend um leichte Verletzungen wie Prellungen, Blasen oder Schnittwunden.“ Gut 50 Personen mussten in Krankenhäuser transportiert werden. „Damit hatten wir deutlich mehr zu tun, als noch vor zwei Jahren in Saarbrücken. Dank des sonnigen Wetters waren die Teilnehmer aber auch viel mehr unterwegs und die Wärme hat manchem zugesetzt.“ Die Erwartungen und Planungen der Malteser sieht Liefländer voll bestätigt. Ausdrücklich lobte Liefländer die hervorragende Zusammenarbeit mit Veranstalter, Feuerwehr, Rettungsleitstelle und Polizei. „Alle haben ausgezeichnet Hand in Hand zusammen gearbeitet. So konnte die Durchführung stringent laufen.“ Erfreut zeigt sich Liefländer über die aus den Großeinsätzen beim Weltjugendtag 2005 in Köln und dem Besuch des Heiligen Vaters in Bayern 2006 gewonnenen Erfahrungen: „Unser IT basiertes Führungssystem ist ausgereift und hat einwandfrei funktioniert.“ Die Malteser waren beim Katholikentag in Osnabrück verantwortlich für die sanitätsdienstliche Versorgung der Teilnehmer. Seit genau 50 Jahren betreut die katholische Hilfsorganisation alleinverantwortlich die Deutschen Katholikentage im Sanitätsdienst.

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