Katastrophen-Twitter gehört zur Übung


Bonn (rd.de) – Die Vollübung im Rahmen der LÜKEX am Köln-Bonner Flughafen startet in diesen Minuten. Das federführende Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) will auch Twitter nutzen.

In diesen Minuten werden die Einsatzkräfte aus der Region Köln-Bonn zu einer groß angelegten Übung zum Flughafen nach Köln-Wahn alarmiert. Die Einsatzkräfte sollen unter möglichst realistischen Bedingungen bestimmte Übungsaufgaben lösen. Das Übungsszenario beschreibt zwei terroristische Anschläge auf dem Gelände des Köln/Bonn-Airport, sowohl mit konventionellen Sprengstoffen als auch mit radioaktivem Material.

An der Übung sind neben den Einsatzkräften von Feuerwehr, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Polizei auch Beschäftigte der Bundespolizei und des Flughafens beteiligt, insgesamt 1700 Personen.

Auch der Umgang mit den Medien und der Bevölkerung, die so genannte Krisenkommunikation, ist Teil der Übung. Während der Übung setzt die Zentrale Steuerungsorganisation im BBK das LÜKEX-Drehbuch mit 974 Übungseinlagen um, darunter auch simulierte Twitter-Meldungen.

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