Karnevalsauftakt: 500 Einsätze in Köln


Köln (rd.de) – Bis zu 70.000 Menschen haben in Köln den Beginn der „fünften Jahreszeit“ gefeiert. In Köln hatten Polizei und Rettungsdienst alle Hände voll zu tun. In Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis blieb es hingegen ruhig.

Das Rote Kreuz in Köln zieht eine positive erste Zwischenbilanz des Einsatzes „Sessionseröffnung 2009“. Die Gesamthilfeleistungen der Sanitätsdienste lagen mit 186 Versorgungen leicht über dem Niveau des Vorjahres. Positiv notierten die Einsatzkräfte, dass von den Personen die wegen übermäßigem Alkoholkonsums durch den Sanitätsdienst versorgt werden mussten, nur sechs Patienten minderjährig waren.

Um den Alkoholkonsum von Minderjährigen zu vermindern, war der Ordnungs- und Verkehrsdienst der Stadt Köln mit großem personellem Aufgebot im Einsatz. Bereits im Vorfeld war wieder Aufklärungsarbeit von Kräften des Kölner Jugendamtes und des Ordnungsdienstes mit der bewährten Aktion „Keine Kurzen für Kurze“ betrieben worden: Kioskbetreiber und Gastwirte wurden ausdrücklich auf das Verkaufsverbot an Jugendliche hingewiesen. Die persönliche Ansprache der Gastronomen vorab hat in den meisten Fällen die erhoffte Wirkung gezeigt.

Dennoch wurde der Rettungsdienst in Köln zu insgesamt 500 Einsätzen gerufen und die Polizei musste 100 Personen vorübergehend in Gewahrsam nehmen. In Bonn und dem umliegenden Rhein-Sieg-Kreis registrierten die Behörden hingegen nur wenige Einsätze im Zusammenhang mit dem Karnevalsauftakt.

(12.10.2009)

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