Karneval: Knapp 600 Einsätze für 79 RTW


Köln (pm) – Bedingt durch das schöne Wetter war die Weiberfastnacht 2011 eine besondere Herausforderung für den Rettungsdienst und die Feuerwehr der Stadt Köln. In der Zeit von 7.00 Uhr bis 20.00 Uhr mussten 594 Rettungsdiensteinsätze abgearbeitet werden. Dies sind 107 Einsätze mehr als im letzten Jahr. Alleine zwischen 16.00 und 17.00 Uhr fielen 79 Einsätze an.

Für die Sicherheit der Feiernden waren neben den 37 Rettungswagen der normalen Vorhaltung zusätzlich 32 weitere Fahrzeuge im Dienst. Die sieben Notarzteinsatzfahrzeuge wurden um zwei weitere verstärkt. Beteiligt waren auch die vier Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund, Johanniter-Unfallhilfe, Malteser-Hilfsdienst und das Deutsche Rote Kreuz. In deren Verantwortung lag der Sanitätsdienst zur Erstversorgung der Patienten in der Altstadt und im Bereich der Zülpicher Straße.

Der Sanitätsdienst zählte 490 Hilfeleistungen, hiervon waren 129 durch Alkoholmissbrauch verursacht. Lediglich 16 Schnittverletzungen mussten behandelt werden, diese Zahl lag unter denen des Vorjahres und ist unter anderem auf das Glasverbot zurückzuführen.

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft befuhr außerdem mit mehreren Booten den Rheinstrom. Eine in den Rhein gestürzte Person konnte deshalb sehr schnell gerettet und an den Rettungsdienst übergeben werden.

Am Zülpicher Platz und am Pfälzer Ring wurden am späten Nachmittag jeweils eine Person von einer KVB- Bahn angefahren und schwer verletzt. Die jungen Männer wurden vom Rettungsdienst in Krankenhäuser der Maximalversorgung transportiert.

Die Leitstelle der Feuerwehr Köln war personell verstärkt um dem erhöhten Notrufaufkommen gerecht zu werden.

Eine Einsatzleitung im Bereich der Altstadt koordinierte den Bereitstellungsraum des Rettungsdienstes. Der Fernmeldedienst der Freiwilligen Feuerwehr leistete hierbei wertvolle Unterstützung.

Aufwändig gestaltete sich die Rettung einer verletzten Person aus dem Obergeschoss eines Hauses an der Eifelstraße. Für den Einsatz der Drehleiter musste die Oberleitung der Kölner Verkehrsbetriebe stromlos geschaltet werden.

One Response to “Karneval: Knapp 600 Einsätze für 79 RTW”

  1. Daniel on März 5th, 2011 19:40

    Knapp daneben ist auch vorbei

    37+32=69 nicht 79!

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