Karneval: Keine Kurzen für die Kurzen


Köln/Bonn (rd.de) – Wenn in den rheinischen Karnevalshochburgen wieder geschunkelt und gefeiert wird, sind die Rettungsdienste in erhöhter Alarmbereitschaft. Mit der heutigen Weiberfastnacht, ist den närrischen Treiben im Dienst nur noch mit Gelassenheit zu begegnen.

Die großen Umzüge bis einschließlich Rosenmontag werden auch wieder mehrere hunderttausend jecke Zaungäste an die Straßen locken, um mit den Gesellschaften und Gruppen zu feiern und ausgelassen zu sein, berichten die Kölner Malteser. Seit Tagen laufen auch bei den Helferinnen und Helfern die Vorbereitungen auf Hochtouren. Natürlich sind die Veranstalter und die Helfer durch die Erfahrungen aus den Vorjahren vorgewarnt. Deshalb wird dem Thema Sicherheit im Karneval schon im Vorfeld des närrischen Finales ein großer Stellenwert eingeräumt. Die Malteser haben sich daher Gedanken gemacht, wie möglichst viele vermeidbare größere und kleinere Unglücke tatsächlich vermieden werden können.

Die Jecken sollten auf jeden Fall darauf achten, dass sie vor und während der Umzüge ausreichend essen und trinken. Von den beliebten „Kurzen“ zum Aufwärmen raten die Malteser ab. Generell fordern die Malteser: „Keine Kurzen für die Kurzen“.

Köln setzt man zum dritten Mal auf einen glasfreien Karneval. Mit den Glasverbot lassen sich zahlreiche Schnittverletzungen vermeiden. Das Glasverbot gilt in der Altstadt und im Zülpicher Viertel. Nach Angaben der Stadt Köln werden 250 Freiwillige das Ordnungsamt bei der Durchsetzung des Glasverbots unterstützen.

3 Responses to “Karneval: Keine Kurzen für die Kurzen”

  1. Josch on März 3rd, 2011 16:08

    SoSo.
    Dann hoffen wir mal, dass die Maltis nicht wie letztes Jahr mit den entsprechenden Kurzen selbst zugange sind.

  2. ASBRettSan on März 4th, 2011 13:23

    Lol was? Echt jetzt?

  3. Paul R. on März 4th, 2011 18:48

    Lieber ein eiskalter Malteser als ein lauwarmer Johanniter ; )

    Spaß beiseite, ob nun mit oder ohne Kurze, „Alkoholleichen“ wird es immer geben…

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