Kanufahrer blieb verschwunden


Besigheim (pol) – Der Hinweis einer Zugreisenden zwischen Bietigheim-Bissingen und Heilbronn führte am 1. Mai 2013 ab 15:45 Uhr zu einer größeren Suchaktion von Polizei und Rettungskräften.

Die Frau gab über Notruf an, sie habe vom Zug aus beobachtet, wie vermutlich im Bereich Besigheim ein Kanufahrer auf dem Wasser gekentert sei und um Hilfe gerufen habe.

Weil sie die Stelle nicht genau beschreiben konnte und nicht auszuschließen war, dass sich der Vorfall weiter nördlich ereignet hatte, wurden umfangreiche Suchmaßnahmen entlang von Enz und Neckar zwischen Bietigheim und Heilbronn eingeleitet. Unter anderem kamen ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera, die freiwilligen Feuerwehren Besigheim sowie Walheim mit 25 Einsatzkräften und die DLRG mit sechs Helfern zum Einsatz.

Letztendlich führte die Suche auf und neben dem Wasser nicht zum Auffinden einer Person. Möglicherweise, so die Polizei, hatte die Frau einen Mann, der sich bei Besigheim mit seinem „Wakeboard“ im Bereich einer Stromschnelle befunden hatte, irrtümlich für einen gekenterten Kanufahrer gehalten.

Trotz der am 1. Mai stark frequentierten Fuß- und Radwege entlang von Enz und Neckar waren zudem keine weiteren Anrufe bei Polizei oder Feuerwehr eingegangen. Die Suchmaßnahmen wurden daher gegen 18:00 Uhr abgebrochen.

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